"Hartz und herzlich": Manja und Martin sind aus ihrer Wohnung geflogen.
"Hartz und herzlich": Manja und Martin sind aus ihrer Wohnung geflogen. RTL2

Wie sieht das Leben in einigen von Deutschlands bekanntesten Problemvierteln aus? „Hartz und herzlich“ heißen die umstrittenen Reportagen auf RTL2, die seit mehr als vier Jahren als Quotenerfolg laufen. Werden hier Menschen vorgeführt oder zeigt der Sender  einfach nur die bittere Realität in Deutschland? So wird es diskutiert. 

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Thematisiert wird bei „Hartz und herzlich“ immer wieder die Wohnungssuche. Egal ob am Drehort Mannheim oder in Rostock: Die Mitwirkenden haben massive Probleme mit dem Zustand ihrer Mietwohnungen. Eine Renovierung können sich die meisten aber nicht leisten. So werden wir Augenzeuge, wenn eine Bewohnerin seit Jahren in einer Schimmel-Wohnung lebt und die gesundheitliche Folgen bereits zu spüren bekommen. Unfassbar. 

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Manja und Martin: Das Paar lebt inzwischen in zwei unterschiedlichen Obdachlosenheimen.
Manja und Martin: Das Paar lebt inzwischen in zwei unterschiedlichen Obdachlosenheimen. RTL2

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Der Hammer ist auch die Situation von Martin (33) und Manja (48) aus Rostock, die sich zum Kultpaar der Doku entwickelt haben. Sie ist an Multipler Sklerose erkrankt und sitzt seit mehr als zehn Jahren im Rollstuhl. Er hat schon einige Monate im Knast verbracht und kriegt sein Leben ohne sie nicht wirklich auf die Reihe. 

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Martin und Manja: Wohnung fristlos gekündigt!

Zuletzt schockierte Martin und Manja, dass in ihre Wohnung eingebrochen wurde. Jetzt traf sie ein weiterer Rückschlag. Ihnen wurde fristlos gekündigt. Sie müssen raus. 

Dabei braucht Manja doch Hilfe. Und eine barrierefreie Umgebung. Um nicht auf der Straße schlafen zu müssen, trennt sich das ungleiche Paar zunächst. Manja kommt in einem geeignetem Obdachlosenheim unter. Martin zieht zu seinen Freunden Janette und Mike. 

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Drei Wochen geht das gut. Aber die Freundschaft leidet mächtig. Immer wieder gibt es Zoff. Bald hat Martin vor allem auf Freundin Janette „gar kein Bock mehr“.

Manja im Obdachlosenheim

Viel besser geht es Manja im Obdachlosenheim. „Ihr gefällt es ganz gut. Sie hat ein schönes Zimmer, Fernseher und alles“, sagt Martin bei RTL2. Da will Martin nun auch hin. Dafür braucht es aber einen Zuweisungsschein vom Sozialamt.

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Der Termin auf dem Amt läuft dann mal wieder nicht so wie erwartet. Das Heim ist offiziell voll. Kein Platz für den 33-Jährigen. „Das ist gerade alles ein bisschen belastend für mich. Das checkt keiner – wenn auf einmal die ganze Existenz verschwindet“, beklagt sich  Martin. Er bekommt ein Zimmer in einem anderen Obdachlosenheim. An diesem Schritt sind andere „Hartz und herzlich“-Darsteller übrigens schon gescheitert. Sie landeten auf der Straße.

Nun hoffen Martin und Manja, dass in ihrem Heim etwas frei wird – und die Verlobten wieder unter einem Dach leben können.