Der Konflikt im Nahen Osten hat viele Touristen hart getroffen. Seit dem 28. Februar 2026 hat das Auswärtige Amt für 14 Länder der Region Reisewarnungen ausgesprochen. Nun rückt sogar ein EU-Land in den Fokus: Zypern.
USA raten von Reisen nach Zypern ab
Nach einem Drohnenangriff auf den britischen Stützpunkt Akrotiri nahe Limassol raten die USA ihren Bürgerinnen und Bürgern, Reisen nach Zypern zu überdenken. Auf der Mittelmeerinsel prägen nun Flugausfälle und eine verstärkte Militärpräsenz die Lage.
Und Deutschland? Das Auswärtige Amt warnt bislang noch nicht vor Reisen nach Zypern, schreibt aber: „Meiden Sie die Nähe von Militäreinrichtungen.“ Und: „Seien Sie sich des erhöhten Risikos im Umfeld US-amerikanischer Einrichtungen im Kontext des militärischen Konflikts zwischen Iran und den USA bewusst und meiden Sie diese möglichst weiträumig.“
Zypern wird allmählich zum Krisen-Hotspot. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Cyprus News Agency will Frankreich Luftabwehr- und Anti-Drohnen-Systeme sowie eine Fregatte in den östlichen Mittelmeerraum schicken.

Vor diesem Hintergrund reist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) am Montag nach Zypern. Mit seinem Besuch will er die „Solidarität“ Frankreichs mit dem EU-Partner zum Ausdruck bringen. Neben Frankreich eilt auch Griechenland zu Hilfe: Athen hat bereits vier F‑16‑Kampfflugzeuge auf die Insel verlegt, zwei Fregatten folgen.
Warnung vor Reisen in die türkischen Grenzgebiete
Hohe Aufmerksamkeit ist also geboten. Auf Zypern ebenso wie in der Türkei. Das Auswärtige Amt warnt bislang nur vor Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Iran, Irak und Syrien. Beliebte Reiseziele wie die Türkische Riviera oder Istanbul sind noch nicht betroffen. Aber hier gilt laut Auswärtigem Amt: „Meiden Sie größere Menschenansammlungen auch auf öffentlichen Plätzen und vor touristischen Attraktionen sowie den Aufenthalt in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen.“




