Das war's! Die letzten Reste der Brücke an der Kreuzung Treskowallee, Rummelsburger Straße, Edisonstraße und An der Wuhlheide verschwinden. Die 243 Meter lange und fast zehn Meter breite Überführung erleichterte 36 Jahre lang Autofahrern in Treptow-Köpenick das Leben.
Letzte Spuren der Wuhlheide-Brücke werden abgerissen
Nun werden ab Montag die verbliebenen Rampen abgerissen, wie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) mitteilt. Der gesamte Rückbau soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Zur Erinnerung: Im Mai und Juni 2025 musste die marode Wuhlheide-Brücke abgerissen werden. Die Kosten beliefen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Die Rampen blieben damals als stumme Zeugen zurück, da sie nicht einsturzgefährdet waren. Nun verschwinden im Laufe des Jahres auch die letzten Spuren des Bauwerks.
Kreuzung an der Wuhlheide wird erneuert
Die Großkreuzung erhält zudem ein neues Gesicht. Geplant sind unter anderem ein durchgängiger Mittelstreifen, eine neue Zufahrt zum Gewerbezentrum von der stadteinwärts führenden Fahrbahn, die Wiederherstellung von Fußgängerquerungen im Kreuzungsbereich sowie die Verlängerung der Linksabbiegespur von der Rummelsburger Straße in die Treskowallee.

Während der Bauarbeiten sollen die Wege für Fußgänger und Radfahrer weitgehend nutzbar bleiben. Für den Autoverkehr kommt es jedoch zu Einschränkungen: In der Rummelsburger Straße sowie in der Straße An der Wuhlheide steht je Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Eine großräumige Umleitung ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen.
Die Wuhlheide-Brücke ist Geschichte. Andere Brücken in der Hauptstadt müssen hingegen saniert werden. In Berlin befindet sich nur noch ein kleiner Teil der Brücken in einem guten Zustand. Viele Bauwerke sind Jahrzehnte alt, einige sogar mehr als 100 Jahre, und wurden ursprünglich für deutlich geringere Verkehrsbelastungen gebaut.





