Betrugsmasche

Vorsicht! Sparkassen-Kunden dürfen diese Mail auf keinen Fall öffnen

Betrüger verschicken aktuell gefälschte Sparkassen-Mails und drohen mit einer Kontosperre. Wer auf den Link klickt, riskiert den Diebstahl sensibler Bankdaten.

Author - Sebastian Karkos
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Sparkassen-Kunden werden derzeit mit einer falschen E-Mail gelockt.
Sparkassen-Kunden werden derzeit mit einer falschen E-Mail gelockt.Fabian Sommer/dpa

Eine E-Mail vom Paketdienst, eine vermeintliche Rechnung oder eine dringende Nachricht von der Bank: Immer mehr Betrüger versuchen mit sogenannten Phishing-Mails an persönliche Daten und Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt, sollen Empfänger aber in eine Falle locken.

Fake-Mail zielt auf Online-Banking-Daten

Nun haben es Kriminelle auf Kunden der Sparkasse abgesehen. Wie das Portal Mimikama berichtet, kursieren derzeit täuschend echt gestaltete E-Mails im Namen des Geldinstituts. Darin werden die Empfänger aufgefordert, ihr Online-Banking angeblich neu zu aktivieren. Wer der Aufforderung nicht nachkommt, dem wird mit einer Sperrung des Zugangs gedroht. Der in der Nachricht enthaltene Link führt jedoch nicht zur Sparkasse, sondern auf eine gefälschte Internetseite.

Wörtlich heißt es: „Essentielles Sicherheitsupdate für Ihr Online-Banking“. Und weiter: „Willkommen, die Authentifizierungsmethode für Ihr Online-Banking wurde aus Sicherheitsgründen aktualisiert. Für den uneingeschränkten Zugang zu Ihrem Konto müssen Sie die neue Freischaltung in der Banking-App aktivieren. Wichtig: Ohne Aktivierung kann Ihr Online-Banking demnächst gesperrt werden.“ Es folgt die Aufforderung „Jetzt Authentifizierung einschalten“. Und weiter: „Nach der Freischaltung können Sie Ihren Zugang uneingeschränkt nutzen und Ihr Konto ist sicher. Unser Service-Team unterstützt Sie bei Fragen oder Problemen gerne. Mit freundlichem Gruß Ihre Sparkasse.“

So sieht die gefälschte E-Mail der Sparkasse aus, die in Wirklichkeit von Betrügern kommt.
So sieht die gefälschte E-Mail der Sparkasse aus, die in Wirklichkeit von Betrügern kommt.Mimikama

Nichts davon ist wahr. Bereits die Absenderadresse „ashoj.com“ sollte bei Empfängern die Alarmglocken schrillen lassen. Zwar wirken Logo, Farben und Gestaltung der E-Mail professionell, der enthaltene Link führt jedoch nicht auf eine offizielle Webseite der Sparkasse. Stattdessen gelangen Nutzer auf eine täuschend echt nachgebaute Internetseite, auf der zunächst eine vermeintliche Sicherheitsüberprüfung durchgeführt werden soll. Anschließend werden verschiedene Bank- und Zugangsdaten abgefragt.

Genau darin liegt die Masche: Die eingegebenen Informationen landen nicht bei der Sparkasse, sondern direkt in den Händen der Betrüger. Die versprochene Sicherheitsaktualisierung existiert nicht. Stattdessen riskieren Betroffene den Missbrauch sensibler Kontodaten. Also: Wer eine solche E-Mail erhält, sollte die Nachricht sofort löschen.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Haben Sie schon einmal eine verdächtige E-Mail erhalten? Bitte schreiben Sie uns:leser-bk@berlinerverlag.com