Sie war keine Schönheit, aber äußerst praktisch. Im Juni 2025 musste die marode Wuhlheide-Brücke abgerissen werden. Die 243 Meter lange und fast zehn Meter breite Überführung erleichterte 36 Jahre lang Autofahrern in Köpenick das Leben.
Die Rampen verschwinden noch in diesem Jahr
Als stumme Zeugen stehen noch immer die Rampen, über die man auf die Brücke gelangte. Doch ihr Ende ist beschlossen. Laut Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) werden die Reste im Sommer 2026 abgerissen.
Wie geht es an der großen Kreuzung zwischen An der Wuhlheide, Rummelsburger Straße, Edisonstraße und Treskowallee weiter? Auf jeden Fall ohne Brücke. Die SenMVKU teilt mit: „Die Rampenbauwerke greifen aufgrund ihrer Konstruktion auch in den Baugrund ein, sodass ein Rückbau nur mit Eingriffen in die unmittelbar angrenzenden Verkehrsflächen erfolgen kann. Der Rückbau der Rampen soll als Zusammenhangsmaßnahme mit den weiteren Anpassungen im Kreuzungsbereich erfolgen. Hierdurch werden die Eingriffe und die damit verbundenen Verkehrseinschränkungen minimiert.“

Wie diese Anpassungen aussehen? Die SenMVKU erklärt: „Jeweils links und rechts der bestehenden Rampenbauwerke befinden sich Mittelstreifenbereiche, die mittels Straßenborde vom Fahrbahnbereich abgetrennt werden. Diese Bereiche sollen miteinander verbunden werden.“

Weitere Maßnahmen: „Die bestehenden Mittelstreifen im Kreuzungsbereich Rummelsburger Straße/An der Wuhlheide/Treskowallee werden so angepasst, dass ein zusätzlicher Linksabbieger aus der Rummelsburger Straße in die Treskowallee sowie eine Verlängerung des bestehenden Linksabbiegerfahrstreifens ermöglicht werden. Darüber hinaus sollen die bestehenden Fahrstreifenbreiten optimiert werden, sodass zwei regelkonforme Fahrstreifen entstehen.“


