Berlin wächst und wächst – und kratzt langsam, aber sicher an der Vier-Millionen-Marke. Laut Amt für Statistik Berlin-Brandenburg hatte die deutsche Hauptstadt am 31. Dezember 2025 insgesamt 3.913.644 Einwohner.
In Berlin leben knapp mehr Frauen als Männer
Das ist innerhalb eines Jahres ein Plus von 16.499 Menschen. Frauen sind leicht in der Überzahl: 1.972.969 zu 1.940.675 Männern.
Berlin wächst auch, weil die Zahl der ausländischen Bürger steigt. Im vergangenen Jahr nahm sie um 4.541 Personen auf 976.419 zu. Der Großteil (59,5 Prozent) besitzt eine europäische Staatsangehörigkeit (28 Prozent EU/31,5 Prozent Nicht‑EU). Es folgen Menschen mit asiatischer Staatsangehörigkeit (26,6 Prozent).
Die größte ausländische Gruppe stellen weiterhin die Türken (108.077), gefolgt von den Ukrainern (75.867). Aus Tonga leben immerhin sieben Personen in Berlin, alle weiblich und zwischen 45 und 65 Jahre alt.

Das Durchschnittsalter der Berliner beträgt 42,9 Jahre. Am höchsten liegt es in Steglitz‑Zehlendorf mit 46,6 Jahren, gefolgt von Charlottenburg‑Wilmersdorf mit 45,2 Jahren. Die jüngsten Bezirke sind Friedrichshain‑Kreuzberg und Mitte mit durchschnittlich 39,7 bzw. 39,8 Jahren.
Die meisten Berlin leben im Bezirk Pankow
Die meisten Berliner leben in Pankow (428.900). Wäre Pankow eine eigene Stadt, läge es deutschlandweit auf Rang 16 der größten Städte. Die größte Einwohnerzahl innerhalb eines Postleitzahlgebiets verzeichnet jedoch Marzahn‑Hellersdorf: In 12627 Berlin leben 45.979 Menschen.
Am „wenigsten“ Einwohner hat Reinickendorf (271.755). Damit liegt der nördliche Bezirk zwischen Großstädten wie Mönchengladbach (276.340) und Gelsenkirchen (265.000).

53,9 Prozent der Berliner sind ledig. Der Anteil der Verheirateten liegt bei ausländischen Staatsangehörigen mit 34,5 Prozent höher als bei Deutschen (31,9 Prozent).
Berlin wird immer größer – vor 25 Jahren, am Stichtag 31. Dezember 2000, hatte die Hauptstadt noch 3.331.232 Einwohner. Das entspricht einem Zuwachs von über 580.000 Menschen in einem Vierteljahrhundert.




