Spitze aus Brandenburg

Woidke verspottet Berlin, fiese Abrechnung mit Kai Wegner

Brandenburg gilt als kleine Karnevalshochburg. Ministerpräsident Dietmar Woidke hätte gerne Berlins Regierenden in Potsdam gesehen.

Author - Sebastian Karkos
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Dietmar Woidke (r.) mit Fred Witschel, dem Präsidenten des Karnevalverbandes Berlin-Brandenburg.
Dietmar Woidke (r.) mit Fred Witschel, dem Präsidenten des Karnevalverbandes Berlin-Brandenburg.Markus Lenhardt/dpa

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (64/SPD) konnte sich beim Treffen mit den Prinzenpaaren des Karnevals eine Spitze gegenüber Berlins Bürgermeister nicht verkneifen.

Wegner empfängt den Karnevalsverband in Potsdam

Beim Empfang für den Karnevalsverband Berlin-Brandenburg in der Potsdamer Staatskanzlei in Potsdam sagte Woidke, dass er gerne mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (53/CDU) auf der Bühne würde. „Aber es erklärt sich auch ein bisschen, wenn man in den letzten Monaten so nach Berlin geguckt hat“, so Woidke. „Berlin unterscheidet sich von Brandenburg: Brandenburg hat eine fünfte Jahreszeit und Berlin hat 365 Tage Karneval.“

Kai Wegner durchlebt derzeit schwierige Zeiten.
Kai Wegner durchlebt derzeit schwierige Zeiten.Britta Pedersen/DPA

Ob Streusalz oder Stromausfall - das Jahr 2026 läuft alles andere als optimal für Wegner, der nun sich nun auch aus Brandenburg eine Spitze gefallen lassen muss. Woidke hatte bereits vergangenen Jahr gesagt, dass er Wegner gerne zur Karnevalsfeier in der Potsdamer Staatskanzlei dabei haben wolle. Ohne Erfolg. Wegner bleibt Wunschgast von Woidke, der am Freitag den Brandenburger Karneval als wichtiges Kulturerbe des Landes würdigte.

Er stehe auch für Zusammenhalt und Miteinander. Die Karnevalsverbände aus Brandenburg und Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen eine Anerkennung als immaterielles Kulturerbe erreichen.

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