Erst der politische Crash, dann fast der Abflug – und jetzt die Vollbremsung: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (64, SPD) sagt seine Winterferien ab. Nach dem Platzen der SPD/BSW-Koalition wollte der Regierungschef eigentlich erst mal verschwinden – ohne neue Mehrheit, mit Minderheitsregierung, aber mit Urlaubsplan. Das berichtet bild.de.

Urlaubsreise war „lange geplant“
Noch am Dienstagabend hieß es aus der Staatskanzlei, der Urlaub sei „lange geplant“, Woidke bleibe „ständig erreichbar“ und sei „nicht auf Kreuzfahrt“. Klingt nach Entwarnung – kam aber gar nicht gut an.
Denn während das politische Brandenburg wackelt, sollte der Ministerpräsident offenbar entspannen. Schneefrei nach Koalitions-Crash? Das ließ selbst Parteifreunde schlucken. Nach massiver Kritik: die Kehrtwende. Urlaub gestrichen, Krise bleibt.
Kein Verständnis der Opposition
Politisch steht Brandenburg jetzt auf Übergang: Die SPD regiert vorerst allein, Gespräche mit der CDU sollen „demnächst“ beginnen. Wann genau? Offen. Woidke selbst wich aus, sprach von mittel- und langfristigen Mehrheiten – aber nicht von schnellen Lösungen.


