Das passt perfekt! Die Temperaturen klettern, ein langes Wochenende steht vor der Tür. Viele Berliner werden die freien Tage sicher für eine Fahrradtour nutzen. Doch ausgerechnet in Lichtenberg endet der Ausflug für viele abrupt.
Rad- und Fußweg ist seit einem Jahr dicht
Denn dort gibt es zwar einen tollen Radweg entlang der Gleise, aber der ist seit rund einem Jahr dicht. Auf beiden Seiten des Rad- und Fußwegs Zobtener Straße ragen riesige Metallwände auf. Wie eine Mauer.
Als der KURIER vorbeischaut, steigt ein Mann kurzerhand über die Absperrung und witzelt ganz nach Walter Ulbricht: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ Nun gibt es gute Nachrichten: Die Mauer fällt bald ...
Der Weg zwischen dem Betriebsbahnhof Rummelsburg und der Rummelsburger Schlichtallee ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für Radfahrer auf dem Weg Richtung Innenstadt. Seit einem Jahr heißt es für sie jedoch: absteigen, umdrehen, Umweg fahren – und zwar über die fahrradunfreundliche Fischerstraße.

Aber warum steht diese Sperre überhaupt? Die Berliner Wasserbetriebe erklären, dass hier ein Schmutzwasserkanal umgelegt wird, der bisher quer über das Grundstück an der Fischerstraße zum Abwasserpumpwerk führte. Grund dafür sind Abriss- und Neubauarbeiten für den Ausbau des Aus- und Weiterbildungszentrums AquaCampus.
Es heißt: „Es kam auch ein unterirdischer Kanalvortrieb zum Einsatz, der erst Ende vergangener Woche abgeschlossen werden konnte. Hier haben wir durch den langen Winter einige Wochen Stillstand gehabt und aufgrund des hohen Grundwasserspiegels im Zielschacht auf unserem Gelände war eine – leider mehrfache – Abdichtung mittels HDI-Verfahren (ein grabloses Bauverfahren, bei dem Leitungen horizontal unter der Erde verlegt oder erneuert werden – d. Red.) erforderlich.“





