Auweia, 1. FC Union Berlin! Das Team von Trainer Steffen Baumgart wartet 2026 weiter auf einen Sieg. Gleichzeitig punktet die Konkurrenz im Tabellenkeller der Bundesliga, vor allem der FSV Mainz 05. Den Grund dafür kennt man in Köpenick nur zu gut: Urs Fischer.
Brutale Bilanz! Urs Fischer überholt Union klar
Die Fans des 1. FC Union Berlin erleben gerade ein Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite ist da echte Freude über die Bundesliga-Rückkehr von Urs Fischer (59) – dem Mann, der Union geprägt, geformt und nach Europa geführt hat. Einer von ihnen. Einer, der immer dazugehört. Doch auf der anderen Seite wächst ein mulmiges Gefühl. Denn Fischer punktet – Woche für Woche – und rückt Union immer näher auf die Pelle.

Die Bilanz des Jahres 2026 ist brutal – und eindeutig. Urs Fischer holte mit Mainz zuletzt drei Siege in Serie und 13 Punkte aus sechs Spielen. Union dagegen wartet weiter auf den ersten Sieg im neuen Jahr: vier Punkte aus sechs Partien. Dreimal so gut – genau so liest sich die Bilanz zugunsten von Fischer.
Dreimal so gut wie Union: Fischers Mainz marschiert
In Mainz läuft es. Acht Spiele, nur eine Niederlage. Die Rheinhessen wirken stabil, klar, diszipliniert. In der Fischer‑Tabelle, also den Spielen mit dem Schweizer an der Seitenlinie, stehen sie sogar auf Platz vier. Champions-League-Regionen. Union weiß aus der Vergangenheit, wie sich das anfühlt.

Fakt ist: Union hatte 2026 bislang schwere Gegner und musste sich die Punkte hart erarbeiten. Doch wer glaubt, Fischers Lauf erkläre sich nur durch dankbare Aufgaben, verkennt seine Handschrift. Die zeigte sich schon bei seiner Premiere: Ausgerechnet beim FC Bayern holte Fischer mit Mainz ein 2:2 – abgezockt, kompakt, mutig.
Union tritt auf der Stelle – Fischer geht durch die Decke
Immerhin: Dass es für Mainz nicht noch besser aussieht, liegt auch an Union. Vor ein paar Wochen stemmte sich das Team von Steffen Baumgart (54) im direkten Duell mit aller Kraft gegen den alten Meister. Nach 0:2‑Rückstand holten die Eisernen noch ein 2:2. Ein Spiel, das Fischers Lauf zumindest kurz bremste – mehr aber auch nicht.
Denn während Mainz im Abstiegskampf immer weiter Boden gutmacht und sich dank Fischers Serie erstmals wieder über dem Strich festsetzt, tritt Union auf der Stelle. Auch Union‑Manager Horst Heldt schlägt nach dem 1:1 gegen Eintracht Frankfurt leise Alarm. „Es schiebt sich in der Tabelle alles gerade zusammen“, sagt Heldt – und hat dabei sicher vor allem Mainz im Sinn.
Ex-Unioner Becker wieder da, Union beim HSV gefordert
Dank Fischer stehen die Rheinhessen nach dem 2:0 gegen den FC Augsburg, bei dem Ex‑Unioner Sheraldo Becker sein Bundesliga‑Comeback feierte, erstmals wieder über dem Strich. Der Rückstand auf Union schrumpft auf nur noch fünf Punkte.




