Wird bei Ihnen am Wochenende auch gebacken? Diese Woche lohnt es sich richtig, denn das Osterfest steht vor der Tür. Wenn es mal ein richtig traditioneller Blechkuchen sein soll, haben wir eine Idee: Weil Blechkuchen aus Thüringen die besten sind, erklären wir Ihnen heute, wie Sie einen Rudolstädter Mohnkuchen backen. Hefeteig, leckere Mohnmasse und ein besonderer Guss machen diesen Kuchen zu einem Spaß für die ganze Familie. Hier ist das einfache Rezept.
Mohnkuchen vom Blech: Rezept stammt von DDR-Starkoch Kurt Drummer
Und das kommt übrigens von einem recht prominenten Koch: Der Rudolstädter Mohnkuchen findet sich in einem Kochbuch von DDR-Starkoch Kurt Drummer, der mit seinen Rezepten im Fernsehen der DDR viele Menschen inspirierte.
Er hat den besonderen Blechkuchen dort verewigt. Dafür brauchen Sie nur einen Hefeteig, der sich für Blechkuchen eignet. Er wird mit einer leckeren und schnell gemachten Mohnfüllung eingestrichen, die Sie nach alter Tradition selber herstellen.
Ein Guss aus Eiern und Kondensmilch verleiht dem Kuchen das Krönchen. In Stücke geschnitten ist dieser Mohnkuchen vom Blech eine echte Sensation. Probieren Sie ihn zu Ostern doch mal aus und backen Sie ihn für die Familie und die Gäste. Denn nichts geht über eine kleine Nascherei, in der jede Menge DDR-Tradition steckt! Hier ist das Rezept für echten Rudolstädter Mohnkuchen aus Thüringen.
Zutaten für Rudolstädter Mohnkuchen: Das brauchen Sie dafür
Zutaten für den Hefeteig: 500 g Mehl, 30 g Hefe, 125 bis 250 ml Milch, 1 TL Salz, 125 g Butter, 125 g Zucker, 1 bis 2 Eier
Zutaten für Mohnfüllung und Guss: 600 g Mohn, 375 ml Milch, 200 g Zucker, 125 g gemahlene Mandeln, 150 g Rosinen, etwas Zitronensaft, etwas Zimt, 75 g Grieß, 3 Eier, 4 EL Kondensmilch, 2 EL Puderzucker
Zubereitung: So backen Sie den Rudolstädter Mohnkuchen aus der DDR
Zubereitung: Zuerst wird der Hefeteig angerührt. Dafür mischen Sie die zerbröckelte Hefe mit einem Teelöffel Zucker und einem Teelöffel Mehl sowie etwas lauwarmer Milch. Das übrige Mehl kommt in eine große Schüssel. Drücken Sie eine Mulde in die Mitte, gießen Sie den Vorteig hinein und lassen Sie alles abgedeckt für etwa 15 Minuten gehen, bis sich das Volumen des Vorteigs verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit rühren Sie Zucker, Butter und Eier schaumig. Die Schaummasse kommt dann zum Mehl und wird gründlich eingearbeitet, bis ein Teig entstanden ist. Der muss in der abgedeckten Schüssel nun eine Weile gehen, bis sich das Volumen vergrößert hat.

In der Zwischenzeit bereiten Sie die Mohnmasse zu. Dafür mahlen Sie den Mohn und kochen ihn mit Milch, Zucker und den gemahlenen Mandeln zu einem dicken Brei.
Mit etwas Zitrone und Zimt schmecken Sie diesen ab. Streuen Sie den Grieß ein und lassen Sie alles zusammen etwas quellen. Die Rosinen werden gewaschen, mit Wasser überbrüht, das Wasser abgegossen und die Rosinen hinzugegeben. Gut unterrühren! Kneten Sie den Hefeteig einmal durch, rollen Sie ihn auf einem Blech aus und verteilen Sie die Mohnmasse darauf. Streichen Sie sie schön glatt.
Der leckere Guss verfeinert den Thüringer Mohnkuchen
Nun verquirlen Sie die Eier mit der Kondensmilch. Dieser Guss wird auf den Kuchen gegossen. Dann kann der Rudolstädter Mohnkuchen aus Thüringen auch schon in den Backofen: Bei guter Mittelhitze soll er laut Rezept aus der DDR für etwa 40 Minuten backen. Nehmen Sie ihn dann aus dem Ofen und lassen Sie ihn abkühlen. Dann schneiden Sie ihn in Stücke und bestäuben Sie den Mohnkuchen vom Blech vor dem Servieren mit Puderzucker. Guten Appetit!



