Es gibt Gerichte, die so seltsame Namen haben, dass man darüber herrlich schmunzeln kann. Dieses ist eines davon: Kennen Sie Affenfett? Hinter diesem witzigen Namen verbirgt sich ein Brotaufstrich aus Eiern, der schon in der DDR ein echter Hit war. Denn Affenfett ist eines dieser Gerichte, die aus der Not geboren wurden – aber so gut waren, dass sie sich über Jahrzehnte in den Kochbüchern der Republik hielten. Zu Ostern passt Affenfett perfekt. Probieren Sie unser Rezept einfach mal aus!
Kennen Sie noch Affenfett? So geht der DDR-Aufstrich
Beim Affenfett aus der DDR handelt es sich um einen richtig leckeren, cremigen und deftigen Aufstrich, der am besten auf einer Scheibe Brot oder einem Brötchen schmeckt. Das macht ihn perfekt für das Osterfrühstück für die kommenden Tage. Die Zutaten sind simpel: Hinein kommen unter anderem Eier, Milch, Mehl und Speck, das besondere Aroma bekommt das Affenfett durch getrockneten Majoran.
Der Name ist übrigens eine Anspielung auf die Mangelwirtschaft in der DDR. Denn mit dem Begriff bezeichnet man Fette schlechter Qualität, bei denen nicht so ganz klar ist, woher sie eigentlich kommen. Weil man mit dem Affenfett quasi einen leckeren Aufstrich erfand, als es wenig andere Produkte gab, gab man dem Gericht diesen Namen. Minderwertig ist hier aber nichts! Probieren Sie unser Rezept für Affenfett aus der DDR-Zeit mal aus – Sie werden sehen, dass der Aufstrich absolut köstlich ist!
Zutaten für Affenfett: Das brauchen Sie für den Aufstrich
Zutaten für Affenfett: 50 g Speck, 1 Zwiebel, 1 Tasse Milch, 1 Ei, 1 TL Mehl, 1 TL Majoran, Salz und Pfeffer, etwas Paprikapulver
Zubereitung: So gelingt das Affenfett ganz schnell
Zuerst bereiten Sie die Zutaten für das Affenfett vor. Der Speck wird in kleine Würfel geschnitten und die Zwiebel geschält und fein gehackt. Dann lassen Sie den Speck in einer kleinen Pfanne etwas aus. Fügen Sie dann die Zwiebeln hinzu und braten Sie alles an, bis diese glasig sind. In der Zwischenzeit schlagen Sie das Ei in eine Schüssel. Milch, Mehl, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Majoran kommen hinzu.

Nun wird alles zu einer gleichmäßigen Masse verquirlt. Wenn sich die Zutaten verbunden haben, schütten Sie diese in die Pfanne zum Speck und den Zwiebeln. Schalten Sie nun die Hitze etwas herunter und lassen Sie die Masse langsam stocken. Dabei sollten Sie immer wieder umrühren, damit ein cremiger Aufstrich entsteht. Das Affenfett sollte dabei nicht zu fett und eher cremig als klumpig werden. schließlich wollen Sie kein Rührei haben, sondern eine streichfähige Masse.
Das Affenfett kann mit Kräutern verfeinert werden
Wenn das Ei gar ist und Sie cremiges und streichfähiges Affenfett erhalten haben, füllen Sie es in eine Schüssel um und servieren Sie es. Das Affenfett sollte auf jeden Fall warm genossen werden – streichen Sie es am besten direkt auf eine Scheibe Brot und streuen Sie nach Belieben noch ein paar frische Kräuter darüber.
Petersilie, Schnittlauch oder auch, passend zum Frühling, etwas geschnittene Kresse verleihen dem Brot mit Affenfett ein ganz besonderes Aroma. Der Aufstrich aus der DDR ist eine echte Delikatesse – Sie werden ihn lieben! Guten Appetit und viel Freude mit dem Rezept.


