Wer hat an der Uhr gedreht? Schon wieder steht die Zeitumstellung vor der Tür. Und mit ihr die alljährliche Frage, warum wir überhaupt an den Zeigern drehen.
Die Uhr wird von zwei auf drei Uhr vorgestellt
Am kommenden Sonntag werden nachts die Uhren von zwei auf drei Uhr vorgestellt. Ab dann gilt in allen Ländern Europas wieder die Sommerzeit. Die Zeitumstellung ist immer noch umstritten. Während sich manch einer über eine „geklaute“ Stunde Schlaf ärgert, freuen sich andere über einen willkommenen Frühlingsboten.
Ziel der 1980 wieder eingeführten Zeitumstellung war die bessere Ausnutzung der Tageshelligkeit. Sie wurde in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR als Reaktion auf die Ölkrise eingeführt. Ziel: Energie sparen. Doch bis heute sind die Energiespareffekte der Maßnahme umstritten, weil kaum nachweisbar.

Der Gedanke hinter der Idee ist dabei simpel: Wenn es im Sommer abends länger hell ist, benötigen Menschen weniger künstliches Licht. Folge: Weniger Energie wird benötigt, dadurch werden auch noch wirtschaftliche Abläufe verbessert. Aber: Die Debatten über Sinn und Zweck der Zeitumstellung sind zweimal pro Jahr sicher.

Studien zufolge klagen viele Deutsche nach der Zeitumstellung über Gesundheitsprobleme. Sie fühlen sich nach dem Wechsel müde und schlapp, auch weil sie mit Einschlafproblemen und Schlafstörungen zu kämpfen haben. Die Altersgruppe der 45- bis 59-Jährigen leidet besonders unter der Umstellung.
Ganz bestimmt auch in der kommenden Woche. Gut in diesem Jahr: Die Oster-Feiertage stehen bereits vor der Tür, am Wochenende nach der Zeitumstellung kann verlorener Schlaf also wieder nachgeholt werden.




