Die Zeitumstellung nervt viele Menschen gewaltig – und das ist auch kein Wunder. Beim Übergang von der Winterzeit auf die Sommerzeit und umgekehrt bekommen viele Schwierigkeiten mit ihrem Biorhythmus. Schon lange wird deshalb darüber diskutiert, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden muss. In diesem Jahr werden die Uhren Ende März umgestellt – doch nun ist in Meldungen davon die Rede, dass es schon am Wochenende passiert. Was steckt dahinter?
Zeitumstellung findet in Deutschland Ende März statt
In Deutschland werden die Uhren in diesem Jahr in der Nacht vom 28. auf den 29. März umgestellt – und zwar eine Stunde vor. Es ist die Art der Zeitumstellung, die viele Menschen am meisten nervt, denn sie bedeutet, dass wir eine Stunde weniger schlafen können.
Die Stunde zwischen 2 Uhr und 3 Uhr in der Nacht wird einfach übersprungen. Wer am nächsten Morgen früh zur Arbeit muss, hat ein Problem und sollte eine Stunde früher ins Bett gehen – doch die Umstellung des eigenen Rhythmus ist gar nicht so einfach.
Bei verschiedenen Nachrichtenportalen ist nun die Rede davon, dass die Uhren in diesem Jahr früher umgestellt werden sollen. Aber: Tatsächlich in Deutschland? Wer die Zeitumstellung nicht mag, kann beruhigt sein. Denn gemeint ist die Umstellung der Uhren auf Sommerzeit in anderen Ländern wie den USA.
Hier findet die Zeitumstellung tatsächlich früher statt – und zwar bereits an diesem Wochenende, in der Nacht vom 7. auf den 8. März 2026. Aber: Warum ist das so?

Der Grund ist ganz einfach: Jede Region legt eigene Gesetze für die Zeitumstellung fest. Während klar ist, dass die Uhren in der EU am letzten Wochenende im März auf Sommerzeit umgestellt werden, macht man es in den USA bereits seit 2007 am zweiten Sonntag im März. Die Vorverlegung war Teil des „Energy Policy Act“ der USA von 2005. Er sollte dafür sorgen, dass Energie gespart wird und man abends länger Tageslicht hat. In der EU ist das Vorgehen bei der Zeitumstellung in einer EU-Richtlinie festgelegt.
Zeitumstellung früher: Das bedeutet es für Deutschland
Praktisch hat die Zeitumstellung in den USA kaum Auswirkungen auf uns. Einziger Nachteil: Wer häufiger mit Menschen aus den USA zusammenarbeitet oder dort Freunde und Bekannte hat, muss sich daran gewöhnen, dass der Zeitunterschied für den sehr begrenzten Zeitraum im März eine Stunde kleiner ist.
Übrigens: Nicht nur in den USA findet die Zeitumstellung schon an diesem Wochenende statt. Betroffen sind auch Mexiko, die Karibik und Teile von Grönland. Und: Auch ein Teil Frankreichs stellt die Uhren schon jetzt auf Sommerzeit um. Warum?
Ganz einfach: St. Pierre und Miquelon ist französisches Staatsgebiet, die Inselgruppe liegt allerdings östlich der kanadischen Küste und ist der letzte Teil der französischen Kolonie Neufrankreich. Dieses Stückchen Frankreich gehört also zu Nordamerika.




