Früherer Schock für alle

2026 werden die Uhren noch früher zurückgestellt

Im März wird wieder an der Uhr gedreht. Die Zeitumstellung kommt in diesem Jahr früher als gedacht. Warum der Termin wandert und was das bedeutet.

Author - Jana Hollstein
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Bald ist es wieder soweit: Die Sommerzeit steht vor der Tür.
Bald ist es wieder soweit: Die Sommerzeit steht vor der Tür.picture alliance/dpa

Müdigkeit, Kopfschmerzen, leere Blicke um einen herum: jeden März ist es dasselbe. Diesmal allerdings schon etwas eher, als wir es uns vielleicht erhofft hatten. Denn die Zeitumstellung fällt dieses Jahr auf ein besonders frühes Datum.

Zeitumstellung in diesem Jahr etwas früher

Die frühe Zeitumstellung ist an sich nichts Besonderes und auch keine Ausnahmeregelung. Denn jedes Jahr fällt die Umstellung zur Sommerzeit auf den letzten Sonntag im März – genauso wie die Umstellung zur Winterzeit auf den letzten Sonntag im Oktober fällt. Das ist auch dieses Jahr nicht anders. Doch weil Sonntage sich in jedem Jahr unterschiedlich auf die Monate verteilen, ändert sich das genaue Datum und passiert mal früher, mal später.

Die Zeitumstellung sorgt in jedem Jahr erneut für viele Wildunfälle.
Die Zeitumstellung sorgt in jedem Jahr erneut für viele Wildunfälle.Swen Pförtner/dpa

Im letzten Jahr fiel der letzte Sonntag im März auf den 30. März, fast zum Ende des Monats. In diesem Jahr kommt die Zeitumstellung nun einen Tag früher im Jahr, denn der letzte Sonntag des Monats ist der 29. März. 2027 wird es dann am 28. März sein.

Wie lange müssen wir noch die Uhren umstellen?

Vielleicht hat das auch etwas Gutes – dann haben wir es hinter uns und können die warmen Temperaturen und die Helligkeit genießen. Wie jedes Jahr springt die Uhr nämlich wieder um 2 Uhr nachts auf 3 Uhr, und wir verlieren eine Stunde Schlaf. Vielleicht ist das auch ein Grund für die Frühjahrsmüdigkeit?

Seit Jahren ist vor allem die Zeitumstellung im Frühling und die fehlende Stunde Schlaf für viele ein Ärgernis – und da macht es auch keinen Unterschied, ob sie einen Tag früher oder später kommt. Die fehlende Stunde Schlaf nervt nicht nur, sie stellt auch ein Sicherheitsrisiko da. Entsprechende Diskussionen im dafür zuständigen EU-Parlament werden pünktlich Ende März und Ende Oktober aufgeweckt, nur um nach wenigen Wochen wieder einzuschlafen.

Übrigens: Zur Zeitumstellung gibt es eine Menge Eselsbrücken, schließlich hat man viele Monate, wieder zu vergessen, ob die Uhren jetzt vor- oder zurückgedreht werden. Beliebt ist „Im Frühjahr stellt man die Gartenmöbel vor die Tür, im Herbst stellt man sie zurück.“ Oder auf Englisch: „spring forward, fall back“ (deutsch: Im März vor, im Oktober zurück).

Was ist Ihre Meinung zum Thema? Ist Ihnen das genaue Datum der Zeitumstellung wichtig? Schreiben Sie uns: leser-bk@berlinerverlag.com