Deutschland schwitzt bei heißen Temperaturen, Menschen suchen Abkühlung. Und im Osten eröffnet Montag ein wahres Wassersportparadies: der Lausitzer Seenverbund.
Aus Tagebauen entsteht Europas größtes künstliches Seenrevier
Fünf große Seen an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen wachsen erstmals zu einem riesigen, schiffbaren Revier zusammen. Badehose statt Bergbau! Aus ehemaligen Braunkohle-Tagebauen ist Europas größte künstliche Wasserlandschaft entstanden.
Das neue Highlight: Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See sind jetzt alle miteinander verbunden. Über neue Kanäle können Urlauber künftig auf rund 50 Kilometern Strecke per Boot oder Schiff unterwegs sein. Und das auf einer Wasserfläche von insgesamt 5.300 Hektar! Eine komplette Durchfahrt kann dabei bis zu zweieinhalb Stunden dauern.
Der Lausitzer Seenverbund könnte ein Quantensprung für den Tourismus in der Lausitz werden. Schon jetzt zählt die Region Hunderttausende Besucher pro Jahr, viele kommen aus Berlin, Dresden oder sogar aus dem Ausland. Wichtigster Auslandsmarkt für die Region ist Tschechien. Rund 23.000 Übernachtungen gingen auf Gäste aus Sachsens Nachbarland zurück. Polnische Gäste kamen auf 4399 Übernachtungen in der Region

Was Urlaubern geboten wird: Strände und beste Bedingungen für Badegäste und Wassersportler, dazu Radfahren, Skaten oder Erlebnistouren mit Quad und Jeep. Die Seen sind nicht nur ein Ziel für Tagestouren und Wochenendtrips, sondern könnten sich zu einer echten Urlaubsregion entwickeln. Und das praktisch vor der Tür, rund zwei Autostunden von Berlin entfernt.




