Deutschland schwitzt in den kommenden Tagen weiter. Ende der Woche klettern die Temperaturen konstant auf über 30 Grad. Was ist da schöner, als ins Freibad zu gehen und ins kühle Nass zu springen? Zwischen Sprungturm und Liegewiese lässt sich fast ein Kurzurlaub verbringen. Und hätten Sie es gewusst? Das beste Freibad Deutschlands befindet sich im Osten, genauer in Dresden: das Zschonergrundbad.
Insgesamt wurden 256 Freibäder ausgewertet
Das ist das Ergebnis einer Studie, die Fit Reisen durchgeführt hat. Dabei wurden über 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern ausgewertet. Das Zschonergrundbad punktet mit einer Top-Bewertung von 4,7 bei 504 Rezensionen.
Die Badestelle in der sächsischen Landeshauptstadt hat eine lange Historie. Sie wurde 1927 erbaut, schloss 1988 allerdings für lange Zeit. Erst am 1. Juni 2015 öffnete das Naturbad wieder seine Pforten – und genießt seitdem große Beliebtheit. Ein Nutzer schreibt bei Google: „Verwunschenes Naturbad in grandioser Umgebung. Großzügige Liegewiesen. Kiosk und WC vorhanden.“ Ein anderer meint: „Wunderschöner Fleck Erde, tolles Naturwasserbecken und schöne Liegeflächen.“

Dresden steht also ganz oben. Auf Platz zwei und drei folgen das Freibad Schröttinghausen in Bielefeld und das Naturbad Maria Einsiedel in München. Das erste Berliner Freibad kommt auf Rang 6: das Sportbad Britz in Neukölln. Das nächste Freibad im Osten folgt auf Platz 17 – und liegt erneut in Dresden: das Waldbad Langebrück. Das Freibad Einsiedel in Chemnitz liegt auf Rang 26, das Nordbad Erfurt auf Platz 31.
Gropiusstadt und Pankow landen weit unten
Keine gute Bewertung erhält in Berlin das Kombibad Gropiusstadt in Neukölln. Es landet auf dem 253. Platz von insgesamt 256 Bädern (ganz unten: das Hallenfreibad Thieder Bad in Salzgitter). Das Sommerbad Pankow schneidet auf Platz 250 nur unwesentlich besser ab. Genau so wie das Kombibad Seestraße (Rang 248) und das Sommerbad Humboldthain (246).



