Ein lang gehegter Traum rückt in greifbare Nähe: Das Berliner Abgeordnetenhaus hat beschlossen, Gelder für die Planung eines neuen Funktionsbades in Köpenick bereitzustellen. Ein Schritt in die richtige Richtung, um den Bedürfnissen der Bürger nach mehr Wasserflächen gerecht zu werden.
Wann der Bau startet, ist noch offen
Das geplante neue Funktionsbad in Treptow-Köpenick soll mehr Wasserflächen für Schulschwimmen, Vereinssport und die Ausbildung von Rettungsschwimmern im Süden der Stadt schaffen.
Mit den freigegebenen Geldern wird nun eine Machbarkeitsstudie eingeleitet, die die Grundlage für die weiteren Schritte bildet. Doch ein konkreter Zeitplan für den Bau steht noch aus. Fragen zu Standort, designtechnischer Ausgestaltung und technischer Umsetzung sind noch unbeantwortet und warten auf eine Lösung.
Für Köpenick ist der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Bad dennoch wichtig. Das Bezirksamt betont, dass seit Jahren Wasserflächen für den Schwimmunterricht, den Vereinssport und die Ausbildung von Rettungsschwimmern fehlen. Hier soll das Funktionsbad eine Lücke schließen.
Berliner Bäder investieren Rekordsumme
Das neue Schwimmbad ist Teil einer größeren Berliner Bäderoffensive. Bis 2030 wollen die Berliner Bäderbetriebe mehr als 600 Millionen Euro in die Sanierung, Modernisierung und den Neubau von Hallen- und Sommerbädern investieren. Neben zahlreichen Modernisierungen werden auch neue Funktionsbäder gebaut. Der Bezirk Treptow-Köpenick wird von den anstehenden Investitionen der Berliner Bäder-Betriebe profitieren.
„Die Bereitstellung der Planungsmittel ist ein starkes und notwendiges Signal für unseren Bezirk. Treptow-Köpenick benötigt dringend zusätzliche Wasserflächen. Ich freue mich sehr, dass dieser langgehegte Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nun in greifbare Nähe rückt“, erklärt Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Sport.
„Die Berliner Bäderbetriebe sind jetzt aufgefordert, ihre Investitionsplanung entsprechend auf ein neues Schwimmbad für Berlins größten Flächenbezirk Treptow-Köpenick auszurichten“, so Brauchmann weiter.



