Wer am Hitze-Wochenende in Berliner Freibädern unterwegs war, musste nicht nur genügend Getränke mitnehmen, sondern auch Nerven. Viele Bäder waren völlig überlaufen, andere ließen ihre Gäste einfach vor dem Eingangstor stehen. Warum nicht einfach mal nach Brandenburg fahren, ins Freibad Klockow im Brüssower Land zum Beispiel?
Es gibt weder Pförtner noch Wachpersonal in Klockow
Für ruhesuchende Hauptstädter ist das Bad in der nördlichen Uckermark ein echter Geheimtipp! In Klockow normal, in Berlin dagegen undenkbar: Es gibt weder Pförtner noch Wachpersonal. Viele Ehrenamtliche kümmern sich darum, dass eine familiäre Atmosphäre herrscht.
Wie der „Nordkurier“ berichtet, leistet sich die kleine Kommune das Schwimmbad seit 52 Jahren. Pro Jahr gehen 40.000 Euro in den Gemeindehaushalt ein. In dem alten DDR-Bad finden bis zu 400 Menschen Platz. Gäste bekommen alles, was das Freibad-Herz begehrt: einen Imbiss mit Currywurst und Bockwurst zum Beispiel. Die Portion Pommes kostet 2,50 Euro (klein) bzw. 4,50 Euro (groß). Auch auf der Speisekarte: Soljanka mit saurer Sahne und einem Brötchen für 4 Euro.
Bad lockt auch mit Volleyball und Tischtennis
Schwimmer finden eine 25 Meter lange Bahn inklusive Startsprunganlage sowie einen 3-Meter-Sprungturm mit fast vier Metern Tauchtiefe. Es gibt ein Kombinationsbecken für Schwimmer und Nichtschwimmer, genauso wie eine Babyzone. Wer nicht ins Wasser möchte, kann Volleyball und Tischtennis spielen.

Das Angebot kommt an. Schaut man sich die Google-Bewertungen an, äußert sich eine deutliche Mehrheit positiv. Eine Userin: „Sehr schönes kleines Freibad. Es gibt viel Platz zum Liegen und auch einige Sitzgelegenheiten. Super nettes Personal und echt mega günstige Preise. Sehr empfehlenswert.“ Eine andere: „Tolle Atmosphäre. Sehr gut geeignet für Familie und Freundeskreis, da viele gemeinsame Sportaktivitäten möglich.“




