Der Winter hat uns fest im Griff, von Klimaerwärmung ist gerade keine Spur zu sehen. Jedenfalls bei uns. Der deutsche Winter legt jetzt sogar noch mal eine härtere Gangart ein. Für Mitte kommender Woche kündigt sich eine große Schneefront an – und für eine Woche später prognostiziert das europäische Wettermodell jetzt sogar schon Temperaturen von bis zu minus 20 Grad in der Mitte und im Osten Deutschlands. Bibber-Alarm für Berlin und Brandenburg.
Eiskalte Polarluft ist auf dem Weg zu uns
Der Winter ist gekommen, um zu bleiben, sagt Meteorologin Kathy Schrey von wetter.net. Besonders frostig ist die Wetterprognose für die nächsten 14 Tage nach dem europäischen Wettermodell. Eiskalte Polarluft ist auf dem Weg zu uns. Kathy Schrey springt von einem „Winterhammer ohnegleichen“, der uns erwarten wird.
Laut Prognose werden besonders der Donnerstag, der 12. Februar, und Freitag, der 13. Februar, eisig kalt werden. In ganz Nord-, Ost- und Mitteleuropa. „Wir starten im Norden bei minus 35 Grad“, sagt die Meteorologin von wetter.net. Aber auch Deutschland trifft der Winterhammer. Landesweit fallen die Temperaturen in den Minusbereich.
Im Nordosten, also auch in Berlin und Brandenburg, werden Temperaturen von minus 17, minus 18 Grad vorhergesagt. Am kältesten wird es nach dem europäischen Wettermodell am Freitag, den 13. Bis minus 20 Grad in der Mitte Deutschlands.
Vor dem Kälteschock kommt aber erstmal der Schnee. „Ab Mittwoch geht es mit einer schneereichen Wetterlage weiter“, sagt Kathy Schrey. „Dabei sind je nach Region erneut Schnee und Glätte zu erwarten.“ Eisregen nicht ausgeschlossen.

Die Meteorologin spricht von enem „Schneefeld“, das uns erreicht. Vor allen Dingen im Norden und im Osten Deutschlands, an der Küste kann der Schnee auch intensiv fallen. „Der Winter lässt nicht locker, er hat sich bei uns festgebissen“, sagt Schrey.
So wird das Wetter in den nächsten Tagen
Das zeigt sich schon an diesem Wochenende. In der Nacht zum Sonntag rollt neues Schmuddelwetter auf Berlin und Brandenburg zu.
Im Westen und Südwesten ziehen leichte Regenfelder bis in die Landesmitte hinein – stellenweise droht erneut Glatteis. Im Nordosten dagegen zeigt sich der Himmel zeitweise aufgelockert. Die Temperaturen rauschen weiter runter: von eisigen -10 Grad in Vorpommern bis zu milden 3 Grad am Niederrhein.




