Das Netz tobt

Mario Baslers Wutrede gegen Dschungelcamp-Ariel wird zum TV-Eklat

TV‑Eklat bei der Dschungelcamp-Show „Die Stunde danach“: Mario Basler rastet aus, Promis streiten im Netz – Zuschauer reagieren entsetzt und gespalten.

Author - Julia Nothacker
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Mario Basler regt sich tierisch über Ariel im Dschungelcamp auf.
Mario Basler regt sich tierisch über Ariel im Dschungelcamp auf.IMAGO/Eibner-Pressefoto/Memmler

Eigentlich sollte es nur die harmlose Nachbesprechung des Dschungelcamps werden. Doch dann verlor Mario Basler komplett die Contenance. In der RTL‑Aftershow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! Die Stunde danach“ kam es am vergangenen Freitag (30. Januar) zu einem handfesten TV‑Skandal, der Zuschauer, Promis und das Netz gleichermaßen schockierte.

Eklat bei „Die Stunde danach“: Mario Baslers Wutrede gegen Ariel

Auslöser des Eklats war Dschungelcamp‑Kandidatin Ariel, die aktuell zu den polarisierendsten Figuren der Staffel zählt. Viele Zuschauer fordern vehement ihren Rauswurf. Mario Basler machte aus seiner Abneigung keinen Hehl – im Gegenteil: Vor laufender Kamera startete der Ex‑Fußballstar eine minutenlange Tirade. Ariel sei „null kritikfähig“ und  habe keinen Respekt, wetterte Basler. Seine Wortwahl wurde zunehmend schärfer – und überschritt für viele eine klare Grenze.

Als Basler Ariel wiederholt abfällig als „die Kleine“ und sogar als „das Waschpulver“ bezeichnete, war Schluss mit lustig. Moderatorin Angela Finger‑Erben unterbrach den Wutausbruch, legte Basler beruhigend die Hand auf den Arm und wies ihn deutlich zurecht: „Wir sagen Ariel bei uns in der Sendung.“ Mit dem Satz „Du wirst ganz rot, trink mal einen Schluck, Mario“ versuchte sie, die Situation zu entschärfen – und rettete die Sendung vor dem kompletten Kontrollverlust.

Nach der Sendung kochten die Emotionen in den sozialen Netzwerken hoch. Viele Zuschauer sprachen von einem „unterirdischen Auftritt“ und warfen Basler Respektlosigkeit und Grenzüberschreitung vor.

Promi‑Zoff im Netz: Lars Tönsfeuerborn geht auf Mario Basler los

Auch Ex-„Prince Charming“-Kandidat und Podcaster Lars Tönsfeuerborn fand im Netz klare Worte: „Schämt euch! Schämt euch dafür, wie ihr euch verhaltet gegenüber einem jungen Mädchen, die vor zwei Monaten ihren Vater verloren hat. Die natürlich eine unfassbare Wut in sich trägt und die wahrscheinlich auch schon lange diese Wut in sich trägt, weil der Vater auch vorher schon lange erkrankt war.“

Lars Tönsfeuerborn kritisiert zwar auch, wie uncool und unsozial sich Ariel teilweise verhalte, die Misogynie und der Hass ihr gegenüber seien aber einfach nur peinlich, sagt er weiter.

Die Kritik richtet sich übrigens auch an andere Promis wie Claudia Effenberg, Thorsten Legat und Giulia Siegel, die Ariel ebenfalls angingen.

Daraufhin meldete sich Mario Basler sofort zu Wort. Sowohl in den Kommentaren als auch in einer Direktnachricht schrieb er Lars: „Schäm du dich, so was über mich zu sagen. Mein Vater ist 2006 gestorben.“ Lars Tönsfeuerborn antwortete ihm: „Willst du gerade wirklich diesen Vergleich ziehen? Ich habe meine Mutter 2003 verloren. Und ich hatte diese Wut und der Umgang war damals nicht geil von Erwachsenen mir gegenüber.“ Weiterhin merkte er an, nichts gegen Mario Basler persönlich zu haben, aber gegen seine Art der Äußerung.

Viele User verteidigten Mario Basler aber auch. Endlich sage mal jemand offen, was viele denken, hieß es vermehrt. Fakt ist: Der Auftritt spaltet das Netz.

Ob berechtigte Kritik oder verbaler Totalausfall – Mario Basler hat wieder einmal bewiesen, dass er auch Jahre nach seiner Fußballkarriere für Schlagzeilen sorgt. Die „Stunde danach“ wurde an diesem Abend zur Stunde des Eklats.

Was halten Sie vom Dschungelcamp? Schauen Sie die Show – und welche Meinung haben Sie zu Kandidatin Ariel? Schreiben Sie uns an leser-bk@berlinerverlag.com!