Für Martin Semmelrogge ist das Dschungelcamp durch
Der Grund für Semmelrogges vorzeitiges Dschungelcamp-Aus: Der Schauspieler hatte in der Vergangenheit Ärger mit der Justiz und durfte deswegen nicht nach Australien einreisen. Stattdessen sprang Djamila Rowe ein und wurde Dschungelkönigin.
Als wir Martin Semmelrogge bei der Dschungel-Party von Julian F. M. Stoeckel treffen, wirkt der Schauspieler etwas irritiert angesichts des großen Tamtams, das Julian für sein Event veranstaltet. „Ich glaub, ich bin hier im falschen Film“, scherzt Semmelrogge und schießt lachend nach: „Ich kenne ‚die Stoeckel‘ ja schon länger – die falsche Schlange.“

Martin Semmelrogge und Julian F. M. Stoeckel waren beide im Jahr 2022 in der Realityshow „Club der guten Laune“. Und man mag es kaum glauben, doch beide haben mittlerweile ähnlich viel Reality-TV-Erfahrung. Martin Semmelrogge war bereits Kandidat bei „Promi Big Brother“ und im „Sommerhaus der Stars“. Nur ins Dschungelcamp schaffte er es aus besagten Gründen nicht. Semmelrogge selbst verschwendet an diesen Fauxpas jedoch keinen Gedanken mehr. „Das Ding ist längst durch. Was soll ich jetzt noch darüber sagen?“
Semmelrogges Frau Regine Semmelrogge ergänzt: „Es hat nicht sollen sein. Das ist Vergangenheit. Man weiß ja nicht, was die Zukunft bringt.“ Doch Semmelrogge protestiert: „Nee, nee, nee. Ihr werdet mich nicht im Dschungel sehen, auf keinen Fall. Es gibt genug, was ich zu tun habe.“
Martin Semmelrogge zu teuer für Dschungel-Show?
Plötzlich klingt die Begründung, warum Martin Semmelrogge nicht in den Dschungel geht, aber ganz anders: „Die können mich nicht bezahlen, das ist es. Ich bin wahrscheinlich zu teuer.“
Fest steht: Vor drei Jahren war die Höhe der Gage für Martin Semmelrogge anscheinend noch okay. „Ich fand es mal ganz aufregend. Man kann in andere Länder reisen und man kriegt ein ganz gutes Taschengeld. Das kann man mal machen, ist auch mal ganz gut. Die Show hat eine gute Reichweite, und das ist auch wichtig. Aber es darf nicht zu inflationär werden. Ich bin Schauspieler und will mir auch nicht alles kaputt machen.“

Soll heißen, Reality-TV schadet dem Schauspielberuf? „Das schadet dem Beruf auf jeden Fall! Aber es wird generell nicht mehr so viel gedreht. Die Filmförderung soll ja jetzt wieder verdoppelt werden. Ich drehe viele Independent-Filme, aber es ist nicht so einfach. Man braucht Sponsoren. Wir haben hier wenig Geld im Gegensatz zu anderen Ländern.“





