Bei der Dschungelprüfung arbeiteten Bea Fiedler und Lars Tönsfeuerborn noch Hand in Hand. Foto: TVNow/Stefan Gregorowius

Na, das geht ja gut los. Gerade mal einen Tag ist Ex-Playmate Bea Fiedler zusammen mit „Prince Charming“-Sieger Lars Tönsfeuerborn und DSDS-Sternchen Lydia Kelovitz in das Dschungelshow-Tiny House gesperrt und ist nun offenbar schon mit den Nerven am Ende. Wie eine Vorschau auf RTL zeigt, gerät sie mit Mitbewohner Lars aneinander.

Ausgangspunkt des Streits ist offenbar Bea Fiedlers schlechte Laune, die sie ganz offen zur Schau stellt. Doch Lars hat darauf so gar keine Lust. Mehrfach ermahnt der 30-Jährige seine Mitbewohnerin, ein bisschen runterzukommen. „Es geht mir auf den Sack, dass du die ganze Zeit sofort hochfährst“, nörgelt der sonst so ruhige Podcaster. Doch Bea ist überzeugt: „Ich muss das so krass ausleben!“ Lars hat dafür kein Verständnis, schließlich wisse die 63-Jährige doch, worauf sie sich einlasse. „Ansonsten, wenn dich das alles so überfordert, schrei die Worte und dann ist gut“, rät er ihr.

Doch, dass Bea Fiedler tatsächlich die magischen Worte „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ rufen wird, ist unwahrscheinlich. Schließlich hat sie ja schon einen von insgesamt nur drei Tagen überstanden und ist auch mit einem festen Ziel in die Dschungelshow gegangen. Denn Bea Fiedler würde gerne ein bisschen von ihrem alten Leben zurück und nach Ibiza ziehen.

Dschungelcamp: Bea Fiedler lebt von Hartz IV

Im Moment lebt die 63-Jährige von Hartz IV in einer Einzimmerwohnung im fränkischen Erlangen. Dabei war sie in den 1980er Jahren noch ein gefeierten Erotik-Star, der auch von Playboy-Chef Hugh Hefner umgarnt wurde. Doch das ganze Geld, das sie damals verdiente, sei längst weg, sagte sie RTL in einem Interview im Rahmen des Dschungelcamps. „Ich habe die ganze Kohle auf den Kopf gehauen“, gibt Bea Fiedler unumwunden zu. Die 80er seien eine sehr ausschweifende Zeit gewesen. Sie habe gelebt wie ein Fürst und „hatte wahnsinnig viele Freunde, die dringend Geld brauchten.“

Dabei vertraute sie offenbar auch den falschen Menschen, denn von ihren ehemaligen Weggefährten ist niemand mehr für sie da. Sie lebt alleine mit ihrem Kater - und träumt davon wieder nach Ibiza zu ziehen und ihr altes Leben zurückzubekommen. Durch ihre Engagements als Nacktmodel und in den bekannten aber heute höchst umstrittenen „Eis am Stiel“-Filmen konnte sie sich ein Leben im Luxus leisten. Die 50.000 Euro Siegprämie bei der Dschungelshow wären da sich er ein Anfang. Zudem erhofft sich Bea Fiedler auch eine Art Neustart ihrer Karriere. Dass sie nichts angespart hat, bereut Bea Fiedler heute nicht. „Die 80er waren wie sie waren – und ich war, wie ich war“, sagte die 63-Jährige.

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Um das Startkapital von 50.000 Euro für einen Neuanfang aus der Dschungelshow mitzunehmen, muss sie aber nicht nur noch ein bisschen durchhalten - sondern auch die Zuschauer von sich überzeugen. Denn die entscheiden mit ihren Stimmen, wer am Ende als Sieger aus dem Ersatz-Dschungelcamp hervorgeht.