Viele GZSZ‑Schauspieler haben sich schon dem Abenteuer Dschungelcamp gestellt. Besonders erfolgreich war Peer Kusmagk, der von 2001 bis 2003 bei GZSZ spielte und 2011 sogar zum Dschungelkönig gewählt wurde. Ebenfalls weit kam Eric Stehfest, der 2022 den zweiten Platz belegte. Auch Raúl Richter, Jörn Schlönvoigt, Felix van Deventer und Felix von Jascheroff wagten den Sprung in den australischen Busch. Zuletzt sorgte Timur Ülker 2025 für Gesprächsstoff im Camp.
GZSZ‑Star Eva Mona Rodekirchen schwärmt vom Dschungelcamp
Sieben GZSZ-Männer und nur eine Frau, nämlich Nina Bott im vergangenen Jahr. Woran kann das liegen? Der Berliner KURIER hat sich bei der Podcast-Premiere von Natascha Ochsenknecht und auf der Fashion Week bei einigen GZSZ-Stars umgehört.
„Ich liebe das Dschungelcamp. Ich gucke das immer mit meiner Tochter zusammen“, schwärmt Eva Mona Rodekirchen, die seit 2010 die Rolle der Maren Seefeld spielt. Vor allem ein neuer Kandidat gefällt ihr gut: Hardy Krüger jr.

Was viele Zuschauer vergessen haben: Hardy spielte im Jahr 2024 für einige Monate Maren Seefelds Ex bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. „Ich freue mich, dass Hardy dabei ist. Ich finde, er macht das super. Er ist sehr ehrlich und authentisch. Noch ist er zwar sehr zurückhaltend, aber er gibt trotzdem etwas von sich preis. Er hat ja auch eine krasse Lebensgeschichte und kann viel von sich erzählen“, sagt Eva Mona Rodekirchen.
Sie selbst würde allerdings nicht ins Camp ziehen: „Ich könnte das nicht. Ich habe Höhenangst. Ich wäre ja schon beim Bungee Jumping raus. Aus dem Hubschrauber würde ich auch nicht springen. Auch diese Essensprüfungen ... Mir wird ja schon schlecht, wenn ich nur zugucken muss.“ Ganz ausschließen, dass sie aber doch mal im Dschungel landet, will Eva Mona Rodekirchen es aber nicht: „Sag niemals nie.“
Warum bisher fast nur Männer aus GZSZ am Dschungelcamp teilnahmen, dafür hat die Schauspielerin keine Erklärung. „Unsere Männer, die da mitgemacht haben, hatten da richtig Bock drauf. Die wollten das unbedingt. Ich wüste keine Kollegin, die das unbedingt machen möchte. Da gibt es andere Formate, die wir (Frauen) lieber machen.“
Warum Ulrike Frank das Dschungelcamp ablehnt
Ähnlich sieht es auch Ulrike Frank, seit 2002 als Katrin Flemming bei GZSZ dabei: „Der Dschungel ist so gar nichts für mich. Bei ‚Let’s Dance‘ hatte ich was zu tun, es gab eine Aufgabe. Im Dschungel geht es darum, sich selber darzustellen, das ist nicht so meins.“

Und weiter: „Ich glaube, das ist einfach eine Typsache – ob Mann oder Frau. Man muss darauf Lust haben. Weder für die Kandidaten noch für die Zuschauer ist das interessant, wenn da nur jemand aus Berechnung reingeht. Zum Glück gibt es viele Menschen, die darauf Lust haben. Wer weiß, vielleicht auch irgendwann eine GZSZ-Schauspielerin. Wir werden sehen.“
Iris Mareike Steen ist offen fürs Dschungelcamp
Etwas aufgeschlossener für das Abenteuer ist da schon Iris Mareike Steen, die seit 2010 Lilly Seefeld verkörpert. „Natürlich denkt man darüber nach, wenn man das sieht. Die Herausforderung an sich finde ich superspannend.“ Vor allem die Dschungelprüfungen wären für sie kein Problem, sagt Iris, womit sie das genaue Gegenteil ihrer Serien-Mutter Eva Mona Rodekirchen ist.
Die größten Herausforderungen für Iris wären das Heimweh und die Tatsache, dass sie ein sehr harmoniebedürftiger Mensch ist. „Aber Harmonie ist im Dschungel ja nicht.“
Na klar, viele Dschungelcamp-Kandidaten polarisieren vor allem durch ihre krawallige Art, wie derzeit Ariel. Doch zum Ausgleich braucht es im Dschungel auch die friedlichen Charaktere. Von daher wäre Iris Mareike Steen nicht komplett falsch im Dschungelcamp. Immerhin verspricht sie: „Dann muss ich vielleicht doch mal darüber nachdenken.“




