Lola Weippert moderiert verschiedene Formate für TVNow. TVNow

Lola Weippert ist seit knapp einem Jahr das neue Gesicht von TVNow. Dort moderiert sie die Wiedersehen von „Princess Charming“, „Prince Charming“ und die Treuetest-Show „Temptation Island“. Nun kam die 25-Jährige von einem Dreh aus Griechenland zurück und dabei ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte. Das Unternehmen entschuldigte sich am Dienstag für die Unannehmlichkeiten der Passagiere. Ein Sprecher bedankte sich bei den Kunden für „Geduld und Verständnis“.  

Lola Weippert und die lange Reise zurück nach Berlin

Vier Stunden sollte der Flug von Athen nach Berlin eigentlich für Lola Weippert dauern, nachdem sie mit einem kleineren Flugzeug von einer kleinen Insel in die griechische Hauptstadt geflogen war. Und dort lief so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte, wie die Fans der 25-Jährigen live auf Instagram verfolgen konnten.

Schon die erste Nachricht aus dem Easyjet-Flugzeug, dass Lola Weippert zurück nach Berlin bringen sollte, klang düster: „Aktueller Stand: 4 Stunden Verspätung“, schrieb die Moderatorin in ihrer Instagram-Story zu einem Foto eines voll besetzten Flugzeugs. „Müssen weitere 1-2 Stunden im Flieger warten, da wir keinen Slot bekommen.“

Lola Weippert: Die Verspätung wurde immer größer

Doch dabei sollte es nicht bleiben, wie weitere Storys verrieten. Der Flieger rollte nach langem Warten zwar immerhin auf die Startbahn, nahm auch an Geschwindigkeit auf, musste dann aber abbremsen. Die Instrumente zeigten einen technischen Defekt an, der überprüft werden musste.

Nach sechs Stunden Verspätung kündigte die Crew dann auch noch an, dass nicht sicher sei, ob die Passagiere überhaupt noch in Berlin ankommen würden. Damit die Crew keine Überstunden machen müsse, würden sie maximal bis Venedig kommen. Ob dort ein Anschlussflug bereitstünde, sei unklar. Und ob überhaupt noch nach Venedig geflogen werde, sei ebenfalls unklar, wenn noch mehr Zeit ins Land gehe.

Lola Weippert stellte sich da schon auf eine Nacht am Flughafen in Athen ein. Doch es kam anders. Tatsächlich hob der Flieger noch am Abend in Richtung Venedig ab und auch einen Anschlussflieger nach Berlin gab es. Doch das konnte die TVNow-Moderatorin nicht mehr beschwichtigen. Denn die Reise dauerte insgesamt 14 statt der geplanten vier Stunden! Und die Behandlung der Passagiere ließ sehr zu wünschen übrig, wie Lola Weippert kritisierte.

Lola Weippert und Chris Tall sind die neuen Moderatoren beim Supertalent. TVNow/Stefan Gregorowius

Lola Weippert: Nichts zu essen, kein Wasser

„Zehn Stunden im Flieger und wir haben nichts zu essen bekommen“, schrieb die 25-Jährige in ihrer Instagram-Story. Es seien Kinder, Erwachsene und ältere Menschen an Bord gewesen und hätten das aushalten müssen. Es gab auch nichts zu kaufen, kritisierte sie. Beim Wasser schien die Situation kaum besser. Im ersten Flieger wurde zwar ein bisschen Wasser kostenlos ausgeschenkt, doch das sei schnell leer gewesen. Später hätte es trotz all der Strapazen überhaupt kein kostenloses Wasser mehr gegeben – und das obwohl alle Passagiere ja keine andere Wahl hatten, als im Flugzeug auf ihren Abflug zu waren. „Am Schluss musste ich mir 'ne Wasserflasche kaufen“, schimpfte sie. „Die armen Kinder haben auch nix bekommen!“

„Ich bin nach wie vor schockiert und wütend, wie eine Fluggesellschaft sich so menschenunwürdig verhalten kann“, schrieb Weippert erschöpft in Richtung Easyjet und bezeichnete die Airline als „Drecksverein“. „Das ist so ein ekelhaftes Verhalten und ich muss mich wirklich zusammenreißen, dass ich nicht alle schlimmen Schimpfworte äußere, die ich in mir trage.“ Lola Weipperts Konsequenz: Für die Moderatorin war es der letzte Flug mit Easyjet – oder wie sie sagte noteasyjet.

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So reagierte das Unternehmen auf den Bericht der Moderatorin 

„EasyJet kann bestätigen, dass der Flug EJU5938 von Athen nach Berlin am 1. August aufgrund von Einschränkungen durch die Flugsicherung verspätet war und später zu seinem Stellplatz zurückkehrte, nachdem der Abflug bei geringer Geschwindigkeit aufgrund eines technischen Problems vorsorglich abgebrochen wurde“, erläuterte der Unternehmenssprecher.  Techniker hätten das Problem behoben, so dass das Flugzeug sicher starten konnte.

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Weiter sagte der Sprecher: „Die Verspätung führte leider dazu, dass die Crew ihre gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit überschritt, weshalb der Flug auf dem Weg nach Berlin in Venedig zwischenlanden musste, damit eine Ersatzcrew den Flug weiterführen konnte.“ Die Crew hat nach seinen Worten „alles dafür getan, die Auswirkungen der Verspätung für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten und hat mehrmals kostenlose Erfrischungen angeboten“. Die Sicherheit und das Wohlbefinden „unserer Kunden und unserer Crew“ hätten für das Unternehmen höchste Priorität, fügte der Sprecher hinzu. „Wir möchten uns bei unseren Kunden für die Unannehmlichkeiten entschuldigen, die durch die Verspätung entstanden sind, und ihnen für ihre Geduld und ihr Verständnis danken.“