Nie mehr Koffer-Stress

Genialer Hack für Ihre nächste Reise: So einfach werden Sie Ihr nerviges Gepäck los

Schluss mit Kofferschleppen: Eine App verspricht die einfache Lösung für Ihr Gepäck – günstig, schnell und weltweit verfügbar.

Author - Sharone Treskow
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Mit der App Bounce kann man in ganz Deutschland und sogar international ganz einfach sein Gepäck loswerden, wenn die Bahnhofsschließfächer mal wieder voll sind.
Mit der App Bounce kann man in ganz Deutschland und sogar international ganz einfach sein Gepäck loswerden, wenn die Bahnhofsschließfächer mal wieder voll sind.Chris Emil Janssen/Imago

Koffer schleppen durch die Altstadt, schwitzend von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeitdas kennt jeder Reisende. Dabei gibt es längst eine App, die dieses Problem mit wenigen Klicks löst. Bounce heißt das digitale Wundermittel, das Millionen Reisende weltweit bereits nutzen. Und das Beste: Es kostet kaum mehr als ein Kaffee.

Was ist Bounce – und wie funktioniert die Gepäck-App?

Bounce ist eine App für Gepäckaufbewahrung, die Reisende mit lokalen Geschäften verbindet, die freie Lagerräume für Koffer und Taschen anbieten. Das Prinzip ist denkbar simpel: App öffnen, einen Standort in der Nähe auswählen, online buchen und dann den Koffer einfach dort abgeben. Der Abgabeprozess dauert laut Anbieter gerade mal eine Minute. Die Buchungsbestätigung zeigt man dem Mitarbeiter vor Ort, die Tasche verschwindet im gesicherten Gepäckraum, und schon ist man frei.

Kennen Sie schon die App Bounce? Genial einfach.
Kennen Sie schon die App Bounce? Genial einfach.Sharone Treskow

Statt auf ohnehin knappe Bahnhofsschließfächer angewiesen zu sein, greift Bounce auf ein Netzwerk von gut 32.000 Partnerstandorten in mehr als 4000 Städten weltweit zurück: vom kleinen Café in Lissabon bis zum Hotelshop in Tokio. Europäische Metropolen wie London, Rom, Paris oder Barcelona sind genauso abgedeckt wie Reiseziele in Lateinamerika, dem Nahen Osten oder Nordamerika.

Bounce kostet wenig und schützt Gepäck bis 10.000 Euro

Was viele nicht wissen: Bounce ist nicht nur praktisch, sondern auch günstig – und sicher. Der Einstiegspreis liegt bei gerade mal 2,50 Euro pro Tag, ohne Aufpreis je nach Größe des Gepäckstücks. Wer einen großen Trolley und einen Rucksack abgeben will, zahlt also denselben Tagessatz wie für ein einzelnes Handgepäckstück.

Alle aufbewahrten Taschen werden gekennzeichnet, in speziellen Gepäckräumen gelagert und sind mit einem Versicherungsschutz von bis zu 10.000 Euro abgesichert. Für den Fall, dass sich Pläne kurzfristig ändern: Die kostenlose Stornierung ist jederzeit vor der Abgabe möglich – kein Kleingedrucktes, keine Gebühren. Dazu steht ein 24/7-Support bereit. Die App selbst ist mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen eine der bestbewerteten Reise-Apps überhaupt.

Schon aus dem Hotel ausgecheckt, jetzt wird man den Koffer nicht los? Mit Bounce ist dieses Problem gelöst.
Schon aus dem Hotel ausgecheckt, jetzt wird man den Koffer nicht los? Mit Bounce ist dieses Problem gelöst.Stockking/Magnific

Wer regelmäßig unterwegs ist, profitiert zusätzlich vom Bonusprogramm: Jede Buchung über die App bringt zehn Prozent des Betrags als Bounce-Guthaben zurück – ein netter Vorteil für Vielreisende.

So nutzt man Bounce richtig – Schritt für Schritt

Die Nutzung ist auch für weniger technikaffine Reisende kein Problem. Hier die wichtigsten Schritte im Überblick:

1. App herunterladen: Bounce ist kostenlos für iOS und Android verfügbar. Alternativ funktioniert die Buchung auch direkt über die Website bounce.com.

2. Standort suchen: Einfach den gewünschten Ort oder die Stadt eingeben und auf der Karte einen passenden Aufbewahrungsort in der Nähe auswählen. Die App zeigt Öffnungszeiten, genaue Adresse und Preise an.

3. Online buchen: Datum und Uhrzeit eintragen, buchen – fertig. Mit der Buchung wird automatisch der Gepäckschutz aktiviert. Die Buchungsbestätigung lässt sich auch zur Wallet des Smartphones hinzufügen, damit man offline darauf zugreifen kann.

4. Gepäck abgeben: Einfach zum Partnergeschäft gehen, die Bestätigung vorzeigen, Koffer abgeben. Die Navigation direkt zum Standort funktioniert über Uber, Google Maps oder Waze – direkt aus der App heraus.

5. Stadt genießen: Hände frei, Kopf frei. Stadtbummel, Museum, Restaurant – ganz ohne rollenden Begleiter.

6. Gepäck wieder abholen: Einfach innerhalb der gebuchten Zeit zurückkehren und den Koffer entgegennehmen.

Wann lohnt sich Bounce besonders?

Die App ist in vielen Reisesituationen ein echter Gamechanger. Besonders praktisch ist sie beim sogenannten Late-Check-out: Wer das Hotelzimmer um 11 Uhr räumen muss, aber erst abends den Flieger nimmt, hat mit Bounce keine Eile mehr. Auch bei einem späten Check-in lohnt sich die Nutzung: Koffer abgeben, die Stadt erkunden, erst später ins Hotel einchecken.

Auch in München kann man Bounce nutzen.
Auch in München kann man Bounce nutzen.Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Ebenso praktisch: Tagesausflüge von einer Stadt in eine andere, bei denen man das Gepäck nicht mitschleppen will. Oder schlicht der Wunsch, einen Markttag, eine Fahrradtour oder einen Strandbesuch ohne Trolley zu genießen. Bounce gibt es auch für Langzeitaufbewahrung. Wer sein Gepäck länger als eine Woche einlagern möchte, kann sich direkt an den Kundendienst wenden.

Bounce im Vergleich: Besser als Schließfächer am Bahnhof?

Ganz klar: ja. Klassische Bahnhofsschließfächer sind teurer, oft belegt und auf wenige zentrale Standorte begrenzt. Bounce hingegen bietet flexible Buchung im Voraus oder spontan, keine Gepäckgrößen- oder Mengenbegrenzung und kostenlose Stornierung. Wer öfter reist, spart mit Bounce nicht nur Nerven, sondern auch bares Geld.

Was machen Sie unterwegs mit Ihrem Gepäck? Schicken Sie uns einen Leserbrief per Mail an leser-bk@berlinerverlag.com.