In den kommenden Tagen bleibt es sehr warm und weitgehend trocken. Für Badefreunde sind das gute Nachrichten, für den Schiffsverkehr hingegen nicht – insbesondere für Ausflugs- und Flusskreuzfahrtschiffe. In Deutschland sind derzeit vor allem Abschnitte des Rheins, der Elbe, der Donau, aber auch der Oder und der Saale betroffen.
Niedrigwasser sorgt bereits für Ausfälle in Sachsen
Das Problem: Sinkt der Wasserstand zu stark, können Ausflugsschiffe, Flusskreuzfahrtschiffe und Fähren einzelne Strecken nicht mehr befahren. Fahrten müssen dann eingestellt oder Routen verkürzt werden.
Zuletzt war dies auch in Sachsen der Fall. Dort mussten laut MDR Fahrten entlang der Sächsischen Weinstraße in Richtung Meißen entfallen. Bereits in der vergangenen Woche wurden zudem Dampfertouren zwischen Dresden und Bad Schandau gestrichen.

Auf dem Rhein zeigt sich ein ähnliches Bild. Wie das Portal schiffe-und-kreuzfahrten.de berichtet, wurden die Passagiere der „MS Aurelia“ am Wochenende darüber informiert, dass ihre Reise einer neuen Route folgen werde. Aufgrund niedriger Pegelstände am Mittelrhein und bei Karlsruhe kann das Schiff die ursprüngliche Strecke nicht vollständig befahren und ist daher auf eine Alternativroute über die Mosel ausgewichen. Von der ursprünglich geplanten Reise bleiben lediglich die Stationen Koblenz sowie der Ein- und Ausschiffungshafen Köln bestehen.
Passagiere erhalten Entschädigung für Kursänderung
Als Ausgleich gewährt der Veranstalter seinen Gästen ein Bordguthaben von jeweils 100 Euro. Zudem erhalten sie für eine Neubuchung in den Jahren 2026 bis 2028 einen Rabatt in gleicher Höhe.




