Sommer dreht auf

Erst Hitze-Hammer, dann Gewitter: So wird die neue Wetter-Woche

Bis 36 Grad, Tropennächte: Deutschland startet heiß in die neue Woche, doch dann drohen heftige Gewitter.

Author - Stefan Doerr
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Erst dreht der Sommer mächtig auf, dann drohen Hitzegewitter.
Erst dreht der Sommer mächtig auf, dann drohen Hitzegewitter.Erstellt durch KI/Berliner Kurier

Der Sommer macht keine Pause: Deutschland steuert auf die nächste Hitzewoche zu. Bis zu 36 Grad, schwüle Luft und vielerorts Tropennächte stehen an. Doch nach der Hitzewelle zeichnet sich am Wochenende eine Wetter-Wende ab. Und die hat es in sich nach dem Motto: Erst Hitze, dann Blitze!

Erste Gewitter an der Ostsee

Schon die Nacht auf Montag, 13. Juli, bringt vor allem in Ballungsräumen im Südwesten kaum Erholung. Dort sinken die Temperaturen teils nicht unter 20 Grad, die nächste Tropennacht steht an. Lediglich an der Ostsee können einzelne Gewitter kurzzeitig für Abkühlung sorgen.

Tagsüber bestimmt dann zunächst Hoch „Laurent“ das Wettergeschehen. Viel Sonne und hochsommerliche Temperaturen bestimmen den Wochenstart. „Am Montag setzt sich das sonnenscheinreiche Wetter mit Einschränkungen fort“, sagte Markus Eifried von der Wettervorhersagezentrale des DWD in Offenbach.

An vielen Orten in Deutschland klettern die Temperaturen weit über 30 Grad.
An vielen Orten in Deutschland klettern die Temperaturen weit über 30 Grad.Jens Büttner/dpa

Temperaturen klettern auf 36 Grad

Die Einschränkungen betreffen vor allem den Norden! Rund um die Ostsee sind einzelne Schauer und Gewitter möglich, vereinzelt kann es auch im Westen krachen. Die Temperaturen erreichen im Norden und Nordosten 25 bis 29 Grad, an den Küsten 19 bis 24 Grad. Im übrigen Bundesgebiet klettert das Thermometer dagegen verbreitet auf 30 bis 36 Grad.

Sonne satt bis zur Wochenmitte

Auch am Dienstag bleibt die Hitze auf Kurs. Besonders im Südwesten werden erneut bis zu 36 Grad erwartet. Gleichzeitig steigt dort das Risiko für lokale Hitzegewitter, die teils kräftig ausfallen können. Im Norden und Nordosten werden 26 bis 31 Grad erreicht, an den Küsten bleibt es mit 21 bis 25 Grad etwas angenehmer.

Zur Wochenmitte legt der Sommer noch einmal nach. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet werden bis zu 35 Grad erwartet. Während der Norden und die Landesmitte unter Hoch „Laurent“ meist sonnig bleiben, können sich im Süden erneut Schauer und örtliche Hitzegewitter entwickeln.

Erst am Donnerstag zeichnet sich langsam ein Wandel ab. Zwar bleibt es zunächst noch häufig sonnig, doch der Hochdruckeinfluss lässt allmählich nach. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter deutlich. „Während es am Donnerstag voraussichtlich nochmals viel Sonnenschein geben wird, wird es zum Ende der Woche deutlich wechselhafter werden“, sagte der DWD-Experte.

Vor allem am kommenden Wochenende richten Meteorologen den Blick auf eine möglicherweise größere Gewitterlage. Noch sind Details unsicher. Klar ist aber: Die Gewitterwahrscheinlichkeit steigt deutlich, lokal sind kräftige Entwicklungen mit Starkregen nicht ausgeschlossen. Der DWD hält regionale Unwetter besonders im Süden und später auch in anderen Landesteilen für möglich.