Die Nahost-Krise hat die Reisebranche im Frühjahr getroffen. Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, etwa nach Dubai oder Abu Dhabi, sind zwar theoretisch wieder möglich. Doch nur weil es keine ausdrückliche Reisewarnung gibt, heißt das nicht, dass die Sicherheitslage unproblematisch ist.
Aida meidet weiter den Nahen Osten
Das Risiko einer erneuten Eskalation in der Region ist vorhanden. Daher agieren Reiseveranstalter vorsichtig. Größere Reedereien haben Orient-Kreuzfahrten für die Wintersaison 2026/27 bereits auf Eis gelegt. Nun hat auch Aida Cruises entschieden, aufgrund der angespannten und schwer einschätzbaren Situation im Nahen Osten in der Wintersaison 2027/28 auf Fahrten in die Region zu verzichten. Betroffen ist die „AIDAperla“.
Aida schreibt: „Mit der frühzeitigen Entscheidung möchte die Reederei ihren Gästen und Vertriebspartnern größtmögliche Planungssicherheit für die übernächste Wintersaison bieten. Betroffene Reisende können ab sofort auf eine alternative Wunschreise aus dem umfangreichen Aida-Programm umbuchen. Auch im Winter 2027/28 stehen zahlreiche attraktive Reiseziele zur Auswahl, darunter die Kanarischen Inseln, die Karibik sowie weitere beliebte Kreuzfahrtregionen.“

Die „AIDAperla“ erhält stattdessen neue Routen. Das Schiff wird ab Kiel nach Nordeuropa sowie zu den Kanarischen Inseln unterwegs sein. Gäste, die bereits eine Orient-Reise gebucht hatten, erhalten laut Aida bei einer Neubuchung bis zum 31. Dezember 2026 einen Gutschein im Wert von zehn Prozent des ursprünglichen Kabinenpreises.




