Das Urlaubsjahr 2026 ist kein einfaches. Durch die Nahost-Krise herrscht seit Beginn des Jahres bei vielen Deutschen Unsicherheit. In Berlin und Brandenburg beginnen die Sommerferien in vier Wochen – und langsam steigt die Reiselust. Doch wohin zieht es Berliner und Brandenburger in diesem Jahr?
Gut erreichbare Sonnenziele am Mittelmeer sind gefragt
Da Nahost-Ziele wie etwa Dubai wegfallen, sind in diesem Sommer vor allem gut erreichbare Sonnenziele rund ums Mittelmeer gefragt, wie Tui berichtet, Deutschlands größter Reiseveranstalter. Hinzu kommt: Durch gestiegene Lebenshaltungskosten achten Reisende stärker auf den Gesamtpreis der Reise sowie auf die Nebenkosten vor Ort.
Ganz oben steht deshalb ein Klassiker: Antalya. Die Millionenstadt im Süden der Türkei ist Ausgangspunkt für zahlreiche beliebte Urlaubsregionen an der türkischen Riviera. Vor allem für Familien ist das starke Preis-Leistungs-Verhältnis ein entscheidendes Argument. Heißt: Urlauber bekommen hier oft mehr Leistung für weniger Geld als etwa in Spanien oder Italien. Entsprechend entscheiden sich viele Berliner und Brandenburger für dieses Ziel. Auf der Strecke Berlin–Antalya gibt es im Sommer rund sieben bis neun Direktflüge pro Tag.

Auf Rang zwei folgt ein weiterer Evergreen: Mallorca. Hinter der spanischen Insel liegen mit Kreta und Rhodos zwei griechische Ziele. Nach Hurghada (Ägypten) und Kos (Griechenland) schafft es mit Mecklenburg-Vorpommern auch ein deutsches Reiseziel in die Top Ten. Tui erklärt dazu: „Beim Blick auf das Top-10-Urlaubsranking der einzelnen Bundesländer fällt auf, dass insbesondere die Menschen aus Berlin und Brandenburg gerne nach Mecklenburg-Vorpommern reisen.“
Das liegt nicht zuletzt an der Nähe zur Hauptstadtregion. Besonders gefragt sind die Mecklenburgische Seenplatte sowie die Inseln Rügen und Usedom. Auch die Ostseebäder Warnemünde, Kühlungsborn und Boltenhagen verzeichnen eine hohe Nachfrage.



