Der Nahost-Konflikt ist für die Reisebranche ein Rückschlag. Für Urlaubsländer wie die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai, Abu Dhabi), Oman oder Katar gibt es seit Ende Februar 2026 eine Reisewarnung.
Gebuchte Reisen werden storniert oder umgebucht
Folge für Urlauber: Gebuchte Reisen wurden storniert oder umgebucht. Touristen, die in diesem Jahr in den Nahen Osten fliegen wollten, orientieren sich aus Sicherheitsgründen um. Doch wohin zieht es die Deutschen? Der KURIER hörte sich bei den drei größten Reiseveranstaltern um.
Bei TUI sind derzeit westeuropäische Ziele wie die Kanaren, Balearen oder auch die Kapverdischen Inseln gefragt, ebenso wie Fernreiseziele in der Karibik. Der Reiseveranstalter meldet eine erhöhte Nachfrage nach sogenannten Flex-Tarifen.
Ab 59 Euro Aufpreis pro Buchung und abhängig vom Gesamtreisepreis haben Reisende die Möglichkeit, bis einschließlich 15 beziehungsweise 29 Tage vor Anreise umzubuchen oder zu stornieren. Sowohl für eine Pauschalreise als auch für Hotelbuchungen. Man weiß in diesen Tagen ja nie …

Auch bei DERTOUR steht der westliche Mittelmeerraum hoch im Kurs. Aufgrund des Nahostkonflikts verlagert sich die Nachfrage bei Fernreisen Richtung Karibik (Mexiko, Dominikanische Republik), ins südliche und östliche Afrika sowie zu Zielen im Indischen Ozean. Zusätzliche Flugverbindungen sorgen aktuell für bessere Verfügbarkeiten, wie DERTOUR berichtet.



