Die Fußball-Weltmeisterschaft startet. Das Besondere: Sie findet in drei Ländern statt – in den USA, Kanada und Mexiko. Dort, in der Hauptstadt Mexiko-City, wird am Donnerstag das Eröffnungsspiel Mexiko gegen Südafrika (22 Uhr, MESZ) angepfiffen.
Das Auswärtige Amt veröffentlicht Sicherheitshinweise
Tausende deutsche Fußballfans werden in den nächsten Wochen durch Nordamerika reisen. Deswegen hat das Auswärtige Amt nun Sicherheitshinweise veröffentlicht. Es kann teuer werden. Andere Länder, andere Sitten eben.
In den USA gelten strenge Alkoholregeln. So warnen die deutschen Vertretungen in den USA: „Ihr dürft in fast keinem Bundesstaat einfach so auf der Straße oder auf öffentlichen Plätzen trinken. Und beachtet auch beim Anstoßen: Das Mindestalter für Alkohol liegt überall bei 21 Jahren und muss immer mit eurem Reisepass beim Kauf nachgewiesen werden.“
Das Auswärtige Amt rät zudem, dass die medizinische Versorgung in den Vereinigten Staaten teuer werden kann. Lösung: sich eine umfassende Auslandskrankenversicherung zulegen, die im Notfall hilft.

Auch die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat sich bereits gemeldet und warnt: „Die zunehmenden autoritären Praktiken und der Gewalteinsatz der Trump-Regierung stellen eine ernste Gefahr für alle Menschen in den USA dar. Doch ganz besonders betroffen waren und sind Migrant*innen, Angehörige ethnischer Minderheiten und LGBTQIA+-Personen. Sie sind daher einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, wenn sie in die USA einreisen bzw. sich dort bewegen.“
Die DFB-Elf spielt in den USA und in Kanada
Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihre drei Vorrundenpartien in zwei Ländern. Die Duelle gegen Curacao (14. Juni, 19 Uhr, Houston) und Ecuador (25. Juni, 22 Uhr, New Jersey) finden in den USA statt, das Spiel gegen die Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr, Toronto) in Kanada.

Apropos Kanada: Auch hier gelten, was Alkohol angeht, strenge Gesetze. Der öffentliche Konsum von Alkohol ist verboten. Das Mindestalter liegt in der Regel bei 19 Jahren. Auch das Rauchen in oder nahe öffentlicher Einrichtungen ist streng geregelt. Zudem warnt die deutsche Botschaft in Kanada: „Die Einfuhr von Lebensmitteln wie z. B. Fleisch, Milchprodukten, Obst und Gemüse nach Kanada ist teilweise verboten.“ Auch für Kanada wird eine Auslandsreisekrankenversicherung empfohlen.




