Es ist das größte Internet-Lexikon, das es gibt – und versammelt das Wissen der Welt unter einem Dach: Wikipedia. Es gibt kaum jemanden, der die Enzyklopädie noch nicht genutzt hat. Aber: Wussten Sie schon, dass es auch ein verstecktes Wikipedia-Spiel gibt, mit dem Sie sich die Zeit vertreiben können – und ganz nebenbei noch etwas lernen?
Wikipedia umfasst inzwischen 65 Millionen Artikel
Wikipedia ist eine echte Wucht – und das inzwischen seit Jahrzehnten: Das Online-Lexikon lebt von fast 250.000 Freiwilligen, die die Beiträge aktualisieren und Zitate und Quellen einfügen. Und: Der Umfang des Lexikons ist enorm. Nach Angaben von Wikipedia gibt es rund 65 Millionen enzyklopädische Artikel in mehr als 300 Sprachen. Mehr als 7,1 Millionen Einträge sind auf Englisch verfasst, deutsche Artikel kommen mit fast 3,1 Millionen auf den zweiten Platz.
Nun wird Wikipedia 25 Jahre alt – Zeit für ein kleines Geheimnis und einen heißen Tipp aus der KURIER-Redaktion: Mit der Internet-Enzyklopädie kann man ein Spiel spielen, das Langeweile bekämpft, eine Herausforderung bietet und bei dem man zugleich noch etwas lernen kann. Auch mehrere Redakteure aus unserer Redaktion kennen das Spiel, spielen es regelmäßig – und empfehlen es gern weiter.
Vom Mond zum Fernsehturm in unter zwei Minuten
Wie es funktioniert? Hinter den Artikeln bei Wikipedia steckt ein riesiges Netzwerk aus Einträgen, die über blaue Links miteinander verbunden sind. Genau daraus macht das Spiel „Wikipedia Speedruns“ eine Herausforderung: Mit möglichst wenigen Klicks und in möglichst kurzer Zeit von einem Startartikel zu einem völlig anderen Ziel zu gelangen – das ist die Mission. Entscheidend ist dabei, wer den Weg am schnellsten findet und zuerst am Ziel ankommt.

Spiel auf Wikipedia vertreibt garantiert die Langeweile
Wir haben das Spiel in der KURIER-Redaktion selbst ausprobiert. Die Aufgabe war klar. Vom Mond zum Berliner Fernsehturm. Der Weg führte über Osten, DDR, Ost-Berlin, Mitte und den Alexanderplatz bis zum Ziel. Sechs Klicks und 1 Minute 45 Sekunden später ging es vom Weltall direkt ins Herz Berlins. Probieren Sie es aus!

Das gleiche Spiel gibt es auch noch in einer anderen Variante. Dafür suchen Sie im Online-Lexikon zuerst einen Beitrag, mit dem Sie das Spiel starten wollen. Es bietet sich hierfür beispielsweise ein Promi an, etwa Heidi Klum. Dann nutzen Sie das Wikipedia-Menü, das Sie oben links auf der Seite finden. Klicken Sie hier auf den Unterpunkt „Zufälliger Artikel“. Das Lexikon schickt Sie dann zu einem völlig zufälligen Artikel irgendwo in der Datenbank. In unserem Fall: Die Gemeinde Reigoldswil in der Schweiz.
Von Reigoldswil zu Heidi Klum in sieben Klicks
Die Herausforderung nun: Nur durch das Anklicken der Links in den Artikeln müssen Sie sich von Artikel zu Artikel hangeln, bis Sie am Ende wieder bei Heidi Klum angekommen sind. Weil die Kombinationen hier zufällig sind, braucht es länger, um von A nach B zu kommen. Bei Heidi Klum sind es übrigens sieben Klicks – von Reigoldswil geht es über die Schweiz, Europa, Deutschland und Magdeburg zu Tokio Hotel und Tom Kaulitz. Und von da reicht seit ein paar Jahren naturgemäß nur ein Klick zur Model-Mama.




