Setzte in Bochum beim 3:1-Sieg den Schlusspunkt und will nun gegen Fürth wieder jubeln: Myziane Maolida (l.).  Imago

Besser hätte sein Debüt nicht laufen können. Myziane Maolida traf beim 3:1-Sieg in Bochum nach seiner Einwechslung mit einem Super-Solo zum Endstand. Gegen Aufsteiger Greuther Fürth (Freitag, 20.30 Uhr) soll er erneut den Unterschied machen – wieder als Geheimwaffe.

„Das war erst der Anfang“, schrieb der 22 Jahre alte Flügelstürmer in den sozialen Netzwerken. Die Botschaft ist klar: Da hat einer richtig Lust auf mehr.

Dardai erklärt Maolida-Masterplan

Doch trotz seinen Super-Starts, ein Startelf-Kandidat ist Maolida noch nicht. „Wir sind am Überlegen. Nach einer halben Stunde kann man eine Halbzeit spielen und dann irgendwann von Anfang an“, erklärt Trainer Pal Dardai auf KURIER-Nachfrage.

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Der Ungar plant mit Maolida als Geheimwaffe. Zunächst sollten die verbliebenen Stürmer Ishak Belfodil und Marco Richter (immerhin Davie Selke steht nach Rippenbruch wieder im Kader) den Gegner müde und damit mürbe machen. „Sie hatten großen Anteil am Sieg. Ihre Gegenspieler waren platt. Das konnte Myziane nach seiner Einwechslung dann nutzen.“

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Pal Dardai schaut im Hintergrund genau hin. Myziane Maolida behauptet sich im Hertha-Training gegen Maxi Mittelstädt. 

Bedeutet: Der Vier-Millionen-Mann aus Nizza bleibt vorerst in der Joker-Rolle, könnte beim Geduldsspiel gegen den womöglich extrem defensiven Aufsteiger in der zweiten Halbzeit den Unterschied machen.

Maolida in Leipzig Startelf-Kandidat

Bald soll Maolida aber in der Startelf stehen. Vielleicht schon im übernächsten Spiel bei RB Leipzig. Dardai ist zumindest mit seiner Entwicklung sehr zufrieden: „Der Junge ist sehr positiv und macht einen guten Eindruck. Er ist ein schneller Spieler mit Tempodribblings und erzeugt Torgefahr. Wir müssen daran arbeiten, dass er weiter so effektiv bleibt.“ 

Trifft Maolida gegen Fürth wieder zum Sieg, geht der Plan weiter perfekt auf.

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