Hertha BSC ist vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zurück im Aufstiegsrennen – und plötzlich wird es für manchen blau‑weißen Fan so richtig hart. Denn ausgerechnet Rivale Schalke 04 kann dem Team von Trainer Stefan Leitl jetzt entscheidend helfen.
Hertha BSC meldet sich im Aufstiegsrennen zurück
Die Ausgangslage ist klar. Hertha hat mit dem 1:0 in Dresden geliefert und den Rückstand verkürzt. Zwei Punkte sind bereits aufgeholt, der Anschluss ist da. Und jetzt geht noch mehr – vorausgesetzt, die Knappen spielen mit.
Schalke, aktuell Tabellenführer, muss am Sonntag nach Elversberg. Dritter gegen Erster – genau das Duell, das Hertha braucht. Gewinnt Schalke im Saarland, bleibt Elversberg bei 52 Punkten. Zuvor kann Hertha mit einem Heimsieg gegen Kaiserslautern (Sonnabend, 13 Uhr, Sky) das eigene Konto auf 50 Zähler aufstocken und den Abstand weiter verkürzen.
Ausgerechnet Schalke wird zum Schlüssel für Hertha
Und es kommt noch besser. Darmstadt und Hannover, beide noch vor Hertha, treffen am Samstagabend ebenfalls direkt aufeinander. Einer wird Punkte lassen – oder beide. Ein Remis? Perfekt für Hertha.

Kurz gesagt: Dieser Spieltag kann alles verändern.
Direkte Duelle vorn: Dieser Spieltag spielt Hertha in die Karten
Gewinnt Hertha und gewinnt Schalke, schrumpft der Rückstand auf Platz drei von derzeit fünf auf maximal drei Punkte. Im Idealfall – bei einem Unentschieden in Darmstadt – sogar nur noch auf zwei Zähler. Bei dann noch fünf Spielen wäre Hertha plötzlich mittendrin im Aufstiegskampf: nicht mehr nur Außenseiter, sondern echter Jäger.
Ganz klar: Die Dynamik kann kippen. Und genau darauf setzt Hertha. Routinier Toni Leistner bringt es auf den Punkt: „Die Konkurrenz schwächelt ein bisschen. Wir wollen oben noch einmal Druck ausüben. Es tut uns vielleicht ganz gut, dass wir die Saison schon ein bisschen abgeschrieben haben. Wir spielen ohne Druck.“



