Es gibt so viele Dinge, die heute keinen Spaß mehr machen und darunter fällt nun leider auch das Einkaufen in Berlin. Immer mehr Rempel-Idioten stellen sich in den Weg, passen nicht auf ihre verzogenen Kinder auf und pöbeln dich an, ohne sich zu entschuldigen. Wie seid ihr nur so miserabel geraten?
Berliner können sich beim Einkaufen nicht benehmen
Ich gehe für mein Leben gerne einkaufen. Im Supermarkt schlendere ich gerne durch die Gänge, mein Lieblingsort sind die Grabbelkisten. Hier finden sich Schätze, die man zwar eigentlich nicht immer braucht, aber doch irgendwie wichtig für den Haushalt sind.

Mein Freund und ich gehen meistens zusammen einkaufen, wir verbringen gerne viel Zeit miteinander. Aber zu seinem Leidwesen bin ich in den vergangenen Wochen leider häufig gereizt. Ich werde pampiger und werfe ihm genervte Blicke zu. Dabei hat er mit meiner Laune überhaupt nichts zu tun.
Es sind die Berliner, die meinen Puls auf 180 treiben – manchmal ist er sogar noch höher. Diese ganzen Idioten, die nicht in der Lage sind, vernünftig einzukaufen. Am Montag waren wir erst bei Obi, dann bei Lidl. Auch kürzlich bei Ikea war es schlimm. Permanent laufen Leute in einen hinein. Die Einkaufswagen bekomme ich regelmäßig in die Hüfte oder meine Fersen. Die ungezogenen Gören rennen uns vor die Füße.
Das Verhalten heute wird immer asozialer
Was ist mit euch los? Wo habt ihr bitte eure Manieren gelassen? Ihr macht mich so aggressiv, ich könnte ausflippen, an die Lidl-Decke gehen und würde euch Rempel-Idioten SO gerne schütteln, bis ihr versteht, wie asozial ihr euch verhaltet. Asozial ist auch das passende Wort.

Laut Duden bedeutet es, dass Menschen unfähig zum Leben in der Gemeinschaft sind, sich nicht in die Gemeinschaft einfügen und am Rand der Gesellschaft leben. Ja! Einfach ja! Ihr seid nicht in der Lage, unter Menschen zu gehen.
Im Übrigen möchte ich betonen, dass es nichts mit der Herkunft zu tun hat. Sowohl die deutschen Dinkel-Dörten und Bio-Björns als auch unsere ausländischen Mitbewohner, können sich nicht benehmen. Ich komme aus einem ländlichen Raum in Niedersachsen. Dort gehen die Menschen nicht so miteinander um. So eine Art kenne ich nicht.
Ich finde, ungezogenes Verhalten sollte gesellschaftlich bestraft werden. Etwa mit Supermarkt-Verbot. Und leider treibt ihr es so weit, dass sogar mein armer Freund meinen Frust abbekommt. Nimmt er zwischen den Gängen einmal meine Hand, beruhige ich mich wieder ein bisschen.
Aber an den Berliner Kassen geht es dann weiter. Es wird gedrängelt, kein Abstand gehalten. Statt sich in die Ellenbeuge zu niesen, scheint mein langes braunes Haar für die Rotze mancher Leute wohl ansprechender zu sein. Mit dem ungepflegten Äußeren mancher Menschen und dem beißenden Geruch in meiner Nase, möchte ich Sie gar nicht belästigen. Aber es ist unerträglich, schlimm, katastrophal und ein absolut unsittiges Verhalten.



