Die Verkehrssituation rund um den neuen Abschnitt der A100 in Treptow ist seit Spätsommer 2025 chaotisch. Die Eröffnung hat für mehr Verkehr auf den Zufahrtswegen gesorgt.
Die A100 sorgt in mehreren Bezirken für mehr Verkehr
In Treptow, in Kreuzberg, aber auch in Friedrichshain. Das soll sich in einem Kiez nun ändern: Rund um die Laskerstraße muss der Verkehr raus.
So der Plan von Annika Gerold (39/Grüne). Die Bezirksstadträtin für Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt: „Wir verzeichnen eine deutliche Zunahme der Beschwerden aufgrund des Durchgangsverkehrs im Zusammenhang mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen nach der Eröffnung des neuen Abschnitts.“

Im Fokus: die Persiusstraße, die als Abkürzungsroute gilt. Für den Verkehr gesperrt werden kann sie nicht, weil der 347er-Bus hier durchfährt. Eine Möglichkeit: Bodenschwellen, die das Tempo verringern sollen. Auch denkbar: Durch die Straße darf künftig nur noch der Bus fahren, für den übrigen Autoverkehr wird sie gesperrt.
Um den Durchgangsverkehr aus dem Laskerkiez zu vertreiben, sind auch Poller denkbar. Zum Beispiel an der Ecke Corinthstraße/Markgrafendamm.

Noch einmal Gerold: „Es wurden Planungsvarianten erarbeitet; nun wurden Feuerwehr und Polizei um eine Stellungnahme gebeten. Anschließend werden wir eine Vorzugsvariante ausarbeiten und eine Informationsveranstaltung im Kiez durchführen.“

Was ist noch 2026 in Friedrichshain-Kreuzberg beabsichtigt? In der Petersburger Straße wird im Frühjahr eine verkehrsberuhigte Schulzone eingerichtet, Autos ist allerdings weiterhin die Durchfahrt erlaubt. Schulzonen sind auch hier geplant: Liebigstraße, Hallesche Straße, Strausberger Straße.
Und: Die Parkraumbewirtschaftung wird im Alexandrinenviertel (ab
1. Juni), am Mehringplatz (ab 1. August) und am Askanischen Platz (ab
1. Oktober) eingerichtet, die Parkzone Blücherstraße zudem erweitert.




