In Berlin geht die iranische Opposition auf die Straße. Erste Demonstrationen gab es am Samstag, auch für den Sonntag werden erneut mehrere Demonstrationen zur Lage im Iran erwartet.
Am Brandenburger Tor: Demo für „Freiheit im Iran“
Am Brandenburger Tor sind am Nachmittag rund 5000 Teilnehmer angemeldet. Die Kundgebung trägt den Titel „Freiheit für Iran unter Führung von Prinz Reza Pahlavi“ und soll um 15 Uhr starten.
Auch vor der iranischen Botschaft in Dahlem ist eine Versammlung geplant. Dort rechnet die Polizei mit etwa 150 Menschen.
Bereits am Samstag gab es in Berlin mehrere spontane Versammlungen. In Mitte kamen rund 1600 Menschen zusammen – deutlich weniger als angemeldet.
Ab 23 Uhr feierten Gruppen von Iranern am Brandenburger Tor den Tod Chameneis und fuhren anschließend im Konvoi zum Breitscheidplatz. Es wird von 500 Demonstranten gesprochen. Laut Polizei verlief die Stimmung friedlich, teils wie ein „Happening“ mit Freudentänzen.

Hintergrund sind die Angriffe Israels und der USA auf den Iran seit Samstagmorgen. Dabei wurde auch der Amtssitz von Religionsführer Ali Chamenei in Teheran bombardiert. US-Präsident Donald Trump erklärte Chamenei für tot. Kurz darauf bestätigten iranische Staatsmedien seinen Tod.
Auch in Teheran wird der Tod von Ali Chamenei bejubelt
Die USA und Israel hatten am Samstagmorgen nach wochenlangen Drohungen mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. In Teheran und weiteren iranischen Städten waren Explosionen zu hören, Rauchwolken stiegen über der iranischen Hauptstadt auf.
Nach Angaben des israelischen Senders Channel 12 wurden 30 Bomben auf Chameneis Residenz abgeworfen. Später sei Chameneis Leiche aus den Trümmern geborgen worden, berichtete der israelische Fernsehsender Kan.




