Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu! Das US-Militär hat Samstagfrüh mit umfangreiche Angriffen gegen den Iran begonnen, auch Israel griff Ziele im Iran an. Kurz darauf schlug Teheran zurück.
Zweite Angriffswelle aus dem Iran auf Israel
Nach dem ersten Gegenangriff am Morgen, begannen die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben am Nachmittag eine zweite Raketenwelle auf Israel abzufeuern. Erneut seien ballistische Raketen auf die „besetzten Gebiete“ gefeuert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Gemeint ist damit israelisches Staatsgebiet, das der Iran nicht offiziell anerkennt.
Irans reguläre Armee teilte unterdessen mit, Dutzende Kampfdrohnen in Richtung Israel geschickt zu haben. „Diese Operation wird bis zur vollständigen Bestrafung der aggressiven Feinde fortgesetzt werden“, hieß es in der Mitteilung, die iranische Staatsmedien verbreiteten.

Iran griff auch US-Stützpunkte in der Golfregion an
Bei den ersten Gegenschlägen am Vormittag hatte Iran auch US-Stützpunkte in der Golfregion angegriffen. Darunter waren Luftstützpunkte in Katar, in Kuwait, Bahrain und in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
🎥WATCH: IDF strikes hundreds of targets in western Iran as part of Operation Roaring Lion pic.twitter.com/KYMYVL8DOQ
— Israel Defense Forces (@IDF) February 28, 2026
In der Millionenmetropole Teheran brach nach den Angriffen durch Israel und die USA Panik aus. Massen versuchten die Hauptstadt zu verlassen. Es bildeten sich lange Schlangen an den Tankstellen. Läden waren vielerorts geschlossen.
Teheran war Ziel mehrerer Angriffswellen. Bei den Angriffen wurde auch der Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei bombardiert. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Abend, es sei „sehr wahrscheinlich, dass der Tyrann nicht mehr existiert“. Kurz darauf berichtete der israelische Sender Channel 12, dass ein Foto der Leiche des geistlichen Führers Donald Trump und Netanjahu vorgelegt wurde.
Trump pocht auf US-Sicherheitsinteressen
Ziel der Militärschläge durch die USA sei es laut Präsident Donald Trump, das amerikanische Volk zu verteidigen und eine unmittelbare Bedrohung durch die iranische Führung auszuschalten. US-Streitkräfte führten ab 7 Uhr morgens einen „massiven und andauernden Einsatz durch“, um zu verhindern, dass durch diese „radikale Diktatur“ die nationalen Sicherheitsinteressen der USA gefährdet würden.

US-Drohung gegen Revolutionsgarden
Trump kündigte an, die Raketen des Iran zu vernichten. „Wir werden ihre Marine vernichten“, sagte er weiter. Man werde sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffe haben werde. Die iranische Führung werde bald lernen, dass man die Stärke der US-Streitkräfte nie herausfordern sollte.
Auch an die Bevölkerung wandte sich Trump direkt und spielte auf das Ende des Mullah-Regimes an: „Die Stunde eurer Freiheit ist gekommen.“ Die Menschen sollten in Sicherheit bleiben und ihre Häuser nicht verlassen. Bomben würden fallen. „Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung.“

Trump schloss sich am Abend mit den Staatschefs von Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten kurz, sowie mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Zuvor hatte seine Sprecherin gesagt: „Der Präsident und sein nationales Sicherheitsteam werden die Lage den ganzen Tag über weiterhin aufmerksam beobachten.“
Militärschlag trotz Verhandlungen
Brisant: Die militärische Eskalation fällt in eine Zeit neuer Verhandlungen zwischen Washington und Teheran über das umstrittene iranische Atomprogramm. Bereits im vergangenen Jahr hatten beide Seiten Gespräche geführt, bevor Israel den Iran angriff. Die USA beteiligten sich damals an Luftangriffen auf zentrale Atomanlagen. Als Reaktion feuerte die iranische Luftwaffe ballistische Raketen auf Israel.
Angriff auf die künstliche Insel „The Palm“ in Dubai
Nach den Angriffen auf den Iran hat es auch auf der bekannten künstlichen Insel „The Palm“ in Dubai eine Explosion gegeben. Aus einem Hotel stieg dichter, schwarzer Rauch auf. Vier Menschen sollen verletzt worden sein.

Weil in der Region mehrere Lufträume geschlossen sind, haben viele Airlines ihre Flüge nach Dubai und Doha gestrichen. Tausende Menschen sind dort gestrandet.




