Wohnen in Top-Lage! Wo früher Getreidesäcke, Kohleberge und Hunderte Pferde das Bild prägten, entstehen rund 1000 Wohnungen. Auf dem Viktoriaspeicher-Areal direkt an der Spree in Kreuzberg sollen 500 davon dauerhaft preisgebunden sein. Wann es losgeht? 2030. Und zwar nach Abschluss des Bebauungsplanverfahrens sowie der Sanierung und Erschließung des Geländes.
Auch Flächen für Kultur und soziale Einrichtungen sind geplant
Auf dem Gebiet zwischen Spreeufer, Schillingbrücke und Köpenicker Straße, das derzeit von der Behala (Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft) als Lagerfläche genutzt wird, entsteht in dem neuen Stadtquartier nicht nur Wohnraum. Es sind auch Flächen für Nahversorgung, Kultur, soziale Einrichtungen, Handwerk und Produktion vorgesehen.
Prägendes Element des Entwurfs ist ein entlang der Spree geplanter Klimapark, der als öffentlich zugänglicher Grün- und Erholungsraum einen neuen Zugang zum Wasser schaffen soll.
Aus fünf eingereichten Arbeiten wurde der Entwurf der Planungsteams Behles & Jochimsen sowie Weidinger Landschaftsarchitekten zum Sieger gekürt. Entwickelt wird das Quartier von der landeseigenen Behala und der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM).

Bausenator Christian Gaebler (61): „An diesem markanten Ort direkt an der Spree, in bester innerstädtischer Lage, werden Wohnungen für 2000 Menschen entstehen und ein neues Zuhause für Berlinerinnen und Berliner geschaffen. Das Viktoriaspeicher-Areal zeigt einmal mehr, dass unsere landeseigenen Gesellschaften in allen Bereichen der Stadt Wohnraum realisieren.“
Ende gut, alles gut: Das Projekt zog sich über mehr als ein Jahrzehnt hin, weil die notwendige Umsiedlung eines Galvanisierbetriebs (Oberflächenbehandlung von Metallen) in unmittelbarer Nachbarschaft ins Stocken geraten war.



