Neubauprojekt

Ab 420 Euro Miete für 60 Quadratmeter: 441 neue Wohnungen für Lichtenberg

Im Lichtenberger Ortsteil Hohenschönhausen  entstehen über 400 neue Wohnungen. Erste Angebote mit WBS starten bei knapp 7 Euro pro Quadratmeter.

Author - Stefanie Hildebrandt
Teilen
441 neue Wohungen an der Konrad-Wolf-Straße 41–44 in Lichtenberg.
441 neue Wohungen an der Konrad-Wolf-Straße 41–44 in Lichtenberg.WBM Claudius Pflug

Direkt am Sportforum in Hohenschönhausen beginnt die WBM ab sofort mit der Vermietung von über 400 neuen Wohungen. Hier gibt es noch Wohnungen für kleine und mittlere Einkommen!

Wohnungen für Familie

In der Konrad-Wolf-Straße in Berlin Hohenschönhausen tut sich was. Auf dem riesigen Areal sollen schon ab Oktober 2026 neue Mieter in einem der größten Neubauprojekte der Wohnungsbaugesellschaft Mitte einziehen. Schon jetzt startet die Vermietung – und das mit ordentlich Wumms: 441 neue Wohnungen, dazu gibt es noch eine Kita, perfekt für junge Familien also.

Die Wohnungen entsprechen neuesten Standards, alle haben Fußbodenheizung.
Die Wohnungen entsprechen neuesten Standards, alle haben Fußbodenheizung.WBM Claudius Pflug

Ein neues Stück Kiez entsteht

Das Areal ist 20.000 Quadratmeter groß ,– so groß wie fast drei Fußballfelder. Straßenbahn, Bus, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kitas, Grünflächen sind in der Nähe. Auch zum Orankesee ist es nicht weit. Und das Beste: es gibt jede Menge bezahlbare Wohungen, wenn man einen WBS hat.

Die Wohnungen reichen von 1 bis 5 Zimmern, 31 bis 133 Quadratmeter. Durchschnitt: 66 Quadratmeter – also genau das, was Singles, Paare, Familien und alle dazwischen brauchen. 60 Quadratmeter kosten mit Wohnberechtigungsschein 420 Euro warm.

Dachterrasse in Lichtenberg.
Dachterrasse in Lichtenberg.Claudius Pflug

WBM-Geschäftsführer Lars Dormeyer zeigt sich stolz: „441 Wohnungen – das ist ein echtes Statement. Und ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zu 10.000 neuen Wohnungen bis 2035.“ Und dann noch das: Die Fertigstellung soll einen Monat früher klappen als geplant. So geht Bauturbo.

Viele Wohnungen mit WBS – aber nicht nur für Geringverdiener

Von den 441 Wohnungen sind 280 öffentlich gefördert. Das bedeutet, es gibt 159 Wohnungen für WBS 100 oder 140 – ab 7,00 €/m². Weitere 121 Wohnungen für WBS 220 – ab 11,50 €/m² und 161 Wohnungen sind frei finanziert, also ohne WBS. Grundsätzlich orientiert sich die WBM bei der Miete hier an den Vorgaben der geltenden Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin. Der dort zugrunde gelegte Durchschnittswert liegt aktuell bei 15,88 EUR/m².

Ab welchem Einkommen gibt es de WBS?

Wichtig: Ein WBS ist längst nicht nur etwas für Menschen mit sehr kleinem Einkommen. Auch viele Haushalte mit mittlerem Einkommen können WBS 220 bekommen. Es lohnt sich also, das mal zu checken.

Für einen WBS 140 etwa darf das jährliche Einkommen in einem Einpersonenhaushalt  16.800  Euro nicht übersteigen, für einen  Zweipersonenhaushalt gelten 25.200 Euro. Zuzüglich für jede weitere zum Haushalt rechnende Person werden 5.740  Euro veranschlagt. Für jedes zum Haushalt gehörende Kind weitere 700 Euro. Den genauen Anspruch berechnet das Bezirksamt nach der Antragstellung.

<a href="https://www.berliner-kurier.de/berlin/berlin-plattenbau-modulquartier-lichtenberg-li.10037267">441 neue Wohnungen in Lichtenberg gehen in die Vermarktung</a>.
441 neue Wohnungen in Lichtenberg gehen in die Vermarktung.Claudius Pflug

Ausstattung der Wohungen: modern, effizient, grün

Die neuen Wohungen in Lichtenberg haben eine Fußbodenheizung, Loggia, Balkon oder Dachterrasse – jede Wohnung hat ihren eigenen Außenbereich. Das Quartier erfüllt den Effizienzhaus-40-EE-Standard, Energieklasse A+. Heizung und Warmwasser laufen über Wärmepumpen plus Photovoltaik.

Über die WBM

Die WBM gehört zu den großen Playern im Berliner Wohnungsmarkt: mit  35.000 Wohnungen und  85.000 Mietern. Bis 2035 will die WBM  10.000 neue Wohnungen bauen. Kosten: mit 3,3 Milliarden Euro. Dazu kommen über 300.000 Quadratmeter Gewerbeflächen, vor allem in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau. Wer sich bewerben will oder mehr Details braucht: www.wbm.de.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Haben Sie Ideen oder Informationen für die Redaktion? Bitte schreiben Sie uns:leser-bk@berlinerverlag.com