Wohnungssuchende Ost-Liebhaber können nun aufatmen: In Lichtenberg entsteht ein riesiges Wohnprojekt mit mehr als 1500 neuen Wohnungen. Besonders wichtig: Der Großteil der Wohnungen bleibt bezahlbar. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Gewobag hat jetzt beim Stapelfest neue Details vorgestellt.
Mieten deutlich gedeckelt
Von den insgesamt 1548 Wohnungen soll der Löwenanteil, nämlich 1316 Einheiten, als Sozialwohnungen gebaut werden. Das heißt: Die Mietpreise sind gesetzlich begrenzt und die Wohnungen gehen vor allem an Menschen mit Wohnberechtigungsschein.

Und die Mieten können sich sehen lassen: Kaltmieten ab etwa 7 Euro pro Quadratmeter, nach oben bis rund 11,50 Euro. Markus Terboven aus dem Gewobag-Vorstand betont: „Auch mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 3300 Euro kann sich ein Zwei-Personen-Haushalt eine Zweiraumwohnung für 860 Euro sichern.“ Und: Die ersten Wohnungen sollen noch in diesem Jahr bezogen werden.
So entsteht das neue Viertel
Gebaut wird in moderner Modulbauweise. Das bedeutet: Große Bauteile werden vorher produziert und auf der Baustelle zusammengesetzt. Das Stapeln der einzelnen Elemente spart Zeit und soll die Baukosten drücken. Doch es entstehen nicht nur Wohnungen, sondern auch eine Kita, Geschäfte, Gastronomie und Grünflächen.

Das Großprojekt wird größtenteils durch die soziale Wohnraumförderung und durch Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen sowie Fördermittel von der KfW und der Europäischen Investitionsbank gestemmt.


