Auf einem früheren Garagengelände in Friedrichsfelde entsteht derzeit neuer, günstiger Wohnraum für Berlin! An der Huronseestraße 28 bis 34 stehen zwei Neubauten mit insgesamt 148 Wohnungen kurz vor der Fertigstellung. Im Juni können hier schon die ersten Mieter einziehen.
Erste Mieter können Mitte Juni einziehen
Die markanten Häuser mit ihrer einheitlich grünen Fassade sind längst nicht mehr zu übersehen. Noch wird auf der Baustelle gearbeitet. Doch schon am 26. Mai werden die neuen Wohnungen fertiggestellt sein, wie die landeseigene Howoge dem Berliner KURIER bestätigt.
Bereits zum 16. Juni können die ersten Bewohner ihre Schlüssel bekommen. Wer Interesse hat, muss schnell sein: Der offizielle Vermietungsstart beginnt Anfang Mai. Interessenten können sich im Internet mit diesem Formular der Howoge für den Vermietungsstart vormerken lassen.

74 Wohnungen für Mieter mit Wohnberechtigungsschein
Die neuen Wohnungen verteilen sich auf zwei sechsgeschossige Mehrfamilienhäuser. Angeboten werden Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit verschiedenen Grundrissen. Es ist also Platz für Singles, Paare wie für Familien.
Genau die Hälfte der Wohnungen wird gefördert, was in Zeiten explodierender Mieten besonders wichtig ist. 112 Wohnungen sind barrierefrei und vier rollstuhlgerecht. Alle Gebäude haben Aufzüge.
74 Wohnungen sind für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vorgesehen, vom WBS 100–140 bis zum WBS 220. Laut Howoge unterschätzen viele Berliner ihre Chancen auf eine geförderte Wohnung.
Gerade Menschen mit mittleren Einkommen könnten Anspruch haben. So werde der WBS 220 bei einem Ein-Personen-Haushalt bereits bis zu einem monatlichen Nettoeinkommen von 2200 Euro vergeben, so die Wohnungsbaugesellschaft.

Auch bei den Mieten zeigt sich der Unterschied deutlich. Eine geförderte Ein-Zimmer-Wohnung wird bereits ab 280 Euro nettokalt angeboten. Bei geförderten Wohnungen liegt der Quadratmeterpreis bei 7 Euro nettokalt mit WBS 100-140 und bei 11,50 Euro mit WBS 220. Wer ohne Förderung mietet, zahlt deutlich mehr: Zwischen 14 und 18 Euro pro Quadratmeter werden dann fällig.
Neben bezahlbarem Wohnraum setzt das Projekt auch auf moderne Technik. Die Howoge baut in Friedrichsfelde ein sogenanntes „Nur-Strom-Haus“. Beheizt wird über Luft-Wärmepumpen, auf den Dächern erzeugen Solaranlagen zusätzlichen Strom.



