Bezahlbarer Wohnraum in Berlin ist absolute Mangelware. In den vergangenen acht Jahren sind rund 25.000 Sozialwohnungen verloren gegangen und Wohnungen unter sieben Euro pro Quadratmeter sind inzwischen kostbar wie Goldstaub. Doch in Berlin gibt es zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer: Im Bezirk Treptow-Köpenick bringt die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge neue Wohnungen auf den Markt, und das gleich in größerer Zahl.
263 neue Wohnungen werden bezugsfertig
Es geht um ein neues Wohnviertel in der Anne-Frank-Straße, in dem schrittweise neue Wohnungen bezugsfertig werden. Im vergangenen Jahr waren bereits etliche Wohnungen fertig gestellt, und im September 2026 ist es erneut für hunderte neue Mieter so weit. „In diesem Jahr werden in der Anne-Frank-Straße insgesamt 263 Wohnungen fertiggestellt, davon 215 Wohnungen im 3. Bauabschnitt und im 4. Bauabschnitt weitere 48 Wohnungen. 106 Wohnungen sind gefördert“, wie Sabine Pentrop, Pressesprecherin der Howoge dem Berliner KURIER bestätigt.

Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen im Angebot
Die neuen Wohnungen bieten ein breites Spektrum: von Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen und Größen zwischen 33 und 100 Quadratmetern. Die Warmmieten starten bei 376,20 Euro. Ein Preis, der in Berlin inzwischen Seltenheitswert hat.
Besonders im Fokus stehen Haushalte mit kleinerem oder mittlerem Einkommen. Für Geringverdiener (WBS 100) liegt der Quadratmeterpreis bei 6,90 Euro, für Haushalte mit mittlerem Einkommen (WBS 180) bei 9 Euro. Wer keinen Anspruch auf Förderung hat, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen: Die frei vermieteten Wohnungen kosten im Schnitt 13,50 Euro pro Quadratmeter kalt.


