Werden die Täter gefasst? Anfang Januar 2026 zeigte der großflächige Stromausfall im Berliner Südwesten, wie anfällig die kritische Infrastruktur in der Hauptstadt sein kann. Er war einer der längsten Blackouts der Berliner Nachkriegsgeschichte und die Folge eines mutmaßlich linksextremistischen Anschlags.
100.000 Menschen waren vom Stromausfall betroffen
Vom Ausfall in Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde waren rund 100.000 Menschen betroffen. Und das tagelang!
Eine Million Euro winken als Belohnung für jeden, der Hinweise auf die Strom-Terroristen geben kann, deswegen hängen in Berlin seit Wochen entsprechende Fahndungsplakate. Das Bundeskriminalamt (BKA) jagt die Täter. Wie viele Hinweise schon eingegangen sind?
Auf Anfrage hält sich das BKA bedeckt und schreibt lediglich: „Die Hinweisaufnahme und -auswertung im Rahmen des öffentlichen Zeugenaufrufs läuft aktuell.“

Ein Anschlag auf das Stromnetz wie Anfang des Jahres im Südwesten der Stadt soll sich nicht wiederholen, könnte sich aber jederzeit wieder ereignen.
BKA warnt vor linksextremistischer Szene in Berlin
Das BKA warnt vor weiteren Anschlägen: „Insbesondere innerhalb der linksextremistischen Szene wird das potenziell hohe Schadensausmaß erfolgreicher Angriffe auf kritische Infrastrukturen sowie deren teilweise weitreichende Auswirkungen als geeignetes Mittel zur Erzeugung öffentlichen und politischen Drucks bewertet“, so das BKA.
Weiter heißt es: „Vor diesem Hintergrund sind gleich gelagerte Taten durch Angehörige der linksextremistischen Szene, insbesondere in Schwerpunktregionen wie beispielsweise Berlin, grundsätzlich in Betracht zu ziehen.“
Deswegen lässt das BKA in diesem Fall nichts unversucht und lockt mit einer Mega-Prämie. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) hatte bereits Anfang Februar gesagt: „Seit Auslobung der Belohnung ist eine Vielzahl von Hinweisen eingegangen.“




