Berlin und sein Müll-Problem. Die BSR hat 2024 rund 54.000 Kubikmeter illegaler Ablagerungen beseitigt. Kosten: über zehn Millionen Euro, getragen vom Land Berlin. 2025 stieg die Summe sogar auf mehr als 13 Millionen Euro. Auch mit Glascontainern gibt es immer wieder Ärger.
Beschwerden über volle Glascontainer häufen sich
Denn wer kennt das nicht: Man bringt sein Glas zum Container – und alles ist voll! Damit soll in Berlin Schluss sein, die Politik will handeln.
Überfüllte Altglascontainer, Sperrmüll und Unrat sind kein seltenes Bild in der Hauptstadt. „Im letzten Jahr bis in den Januar 2026 häuften sich die Beschwerden wegen überfüllter Depotcontainer auf öffentlichem Straßenland“, heißt es in einer Antwort des Senats auf eine CDU-Anfrage.
Beschwerden werden an Betreiber weitergeleitet
Die Beschwerden bei den Behörden häufen sich. Sie werden an die privaten Betreiber des dualen Systems weitergeleitet, doch oft passiert im Anschluss nicht viel.

So soll ein Container in Charlottenburg-Wilmersdorf nach Silvester bis in die zweite Hälfte des Januars 2026 nicht mehr entsorgt worden sein, wie die Senatsverwaltung für Umwelt berichtet. Warum? Nicht bekannt. Bei einem anderen Entsorger kam es zu Personalengpässen. Als „Glascontainer-Hotspot“ gilt unter anderem Kreuzberg. Vor allem rund um den Zickenplatz, das Kottbusser Tor, die Hasenheide, den Mehringplatz, den Wassertorplatz sowie den Marheinekeplatz.
Lösung: Der Senat will das offenbar unzureichende Standortnetz der Glascontainer ausbauen, vor allem in Wohngebieten. Außerdem befürwortet er eine Verpflichtung der Lebensmittelhändler, Glascontainer bereitzustellen, insbesondere in Einkaufszentren und Großmärkten. In Berlin gibt es im gesamten Stadtgebiet etwa 5000 Glascontainer. Und das verteilt auf rund 1400 Standorte.




