Spaß macht dieses nasse Wetter auch nicht. Aber trotzdem ist es angenehm, mal nicht bibbernd über zugefrorene Gehwege in Berlin zu rutschen. In den kommenden Tagen setzen sich deutschlandweit vorübergehend leicht mildere Luftmassen durch, die Dauerfrostlage im Nordosten wird Stück für Stück abgeknabbert. Doch Meteorologin Kathy Schrey macht keine große Hoffnung: Die Kälte kommt bald zurück – und dürfte die Karnevalstage im Rheinland zur Zitterpartei machen.
Der Karneval 2026 wird zur eiskalten Zitterpartie
Normalerweise ist es ja so: Die verschiedenen Wettermodelle sind sich oft nicht einig. Sagt das eine weiß, sagt das andere schwarz. Doch diesmal sieht es anders aus. Mehrere Wettermodelle simulieren zum Karnevalswochenende hin erneut eine Abkühlung mit flächendeckendem Frost in den Frühstunden, sagt Wetter-Expertin Kathy Schrey.
Insbesondere zum Rosenmontag werden auch für die Karnevalshochburgen Minustemperaturen in Bodennähe berechnet. Einziger Unterschied bei den konkurrierenden Wettermodellen: Das amerikanische GFS-Modell berechnet noch mehr Kälte für die Karnevalstage.
Schon am kommenden Wochenende wird es relativ nass, relativ kalt. Und windig. Ein Sturmtief könnte den Westen des Landes erreichen. „Eher Schnee als Frühling“, sagt Kathy Schrey voraus. Sie spricht sogar von der Möglichkeit eines Hardcore-Wintereinbruchs für das Karnevalswochenende. Es kommen viele Niederschläge auf uns zu. Je kälter, desto mehr Schnee.
Das europäische Wettermodell berechnet bis Aschermittwoch 20 bis gut 30 Liter pro Quadratmeter, das amerikanische Wettermodell legt vor allem für den Westen Deutschlands noch eine Schippe drauf. Über 40 Liter sind dort möglich – und das gerade in den Karnevalshochburgen, in Köln, Düsseldorf und Mainz.

Und es werden nicht nur Schnee und Regen vorhergesagt. Es wird auch kalt. Kathy Schrey sagt für den Morgen des Rosenmontags landesweit Temperaturen im Frostbereich voraus. Im Osten sogar im zweistelligen Minusbereich. Im Rheinland bleibt es knapp darunter.
Aber das ist noch nicht die Spitzenkälte in dieser Woche – wenn sich die Meteorologen nicht irren. „Am Aschermittwoch muss man sich warm anziehen“, sagt Kathy Schrey. Es gibt überregional Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Sogar bis zu minus 14 oder 15 Grad in der Nacht zu Mittwoch. „Der Winter wäre zurückgekehrt – und das nicht zu knapp“, erklärt die Meteorologin.
So geht es mit dem Februar-Wetter weiter
Und wie wird das Wetter in den kommenden Tagen? Ungemütlich, jedenfalls am Montag. Vereinzelt etwas Sprühregen, im Nordosten und Osten auch Schneegriesel mit lokaler Glätte, heißt es bei Wetter.net. Leichter Dauerfrost um -1 Grad wird dort erwartet. Sonst werden meist 1 bis 5 Grad erreicht, im Westen bis zu 9 Grad.
Dienstag wird es etwas wärmer. Das Wetter bleibt wechselhaft mit vielen Wolken, im Westen und Südwesten kann es auch Regen geben. Die Temperaturen liegen zwischen 0 Grad im Nordosten und 9 Grad am Ober- und Niederrhein.




