Die Hitze steckte uns nach dem vergangenen Wochenende gewaltig in den Knochen, doch in den letzten Tagen konnten wir zum Glück wieder richtig durchlüften. Endlich ist es wieder etwas kühler, endlich sind die Nächte wieder auf einem Level, das uns schlafen lässt. Aber freuen Sie sich nicht zu früh! Denn neue Prognosen bringen alle Sommer-Hasser schon jetzt in Alarmbereitschaft. Nicht nur die Hundstage stehen bevor, sondern auch die bange Frage, ob in diesem Jahr sogar die 45-Grad-Marke geknackt werden könnte. Auch Meteorologe Dominik Jung warnt vor dem „Extrem der Extreme“.
45-Grad-Marke könnte im Sommer noch fallen
Die beinahe milden Temperaturen sind aktuell eine echte Wohltat, doch das milde Wetter könnte sich schneller wieder erledigt haben, bevor Sie „Hitzerekord“ sagen können. Der Grund: Es steht bereits die nächste heftige Welle an. Möglich ist sogar, dass auch die 45-Grad-Marke in diesem Jahr geknackt wird.
Der aktuelle Sommer hat bereits die Temperaturrekorde gebrochen. „Die 45 Grad aber sind die absolute Schallmauer, das Extrem der Extreme“, schreibt Dominik Jung in einer Wetterkolumne. „Noch vor wenigen Jahren hätte ich glasklar gesagt: ausgeschlossen.“ Doch in diesem Jahr liege die Wahrscheinlichkeit plötzlich bei 30 Prozent. Auch dieser Rekord könnte also fallen. „Vorausgesetzt, Hitzehoch und Wüstenluft treffen zum richtigen Zeitpunkt zusammen“, schreibt Jung.

Das klinge zwar verrückt, sei aber die neue Realität. „Deutschland steuert auf einen Sommer zu, der Geschichte schreiben könnte.“ Der Sommer 2026 habe sein Pulver noch nicht verschossen. „Und die Hundstage haben noch nicht mal richtig begonnen.“
Denn die stehen erst Ende Juli bis Ende August an. Die Hundstage bezeichnen traditionell die Zeit vom 23. Juli bis 23. August und gelten als die heißeste Phase des Sommers. Entgegen der weitverbreiteten Annahme haben sie jedoch nichts mit Hunden zu tun – und damit, dass die Tiere in der Hitze so leiden.
Hundstage: Das steckt hinter dem Wetter-Phänomen
Der Name geht auf den hellen Stern Sirius zurück, der zum Sternbild Großer Hund (Canis Major) gehört. In der Antike beobachteten die Römer, dass Sirius in dieser Zeit gemeinsam mit der Sonne aufging. Sie glaubten, die Strahlkraft des „Hundssterns“ verstärke die Sommerhitze. Heute weiß man, dass die hohen Temperaturen meteorologische Ursachen haben. Dennoch hat sich die Bezeichnung bis heute gehalten. Tatsächlich fallen viele der wärmsten Tage des Jahres in Mitteleuropa in diesen Zeitraum, deshalb steht der Begriff heute vor allem als Synonym für sommerliche Hitze, Schwüle und Hitzewellen.

Erst einmal fragen sich nun aber viele: Wie wird das Wetter am kommenden Wochenende? In der Nacht werden die Temperaturen bei Werten zwischen 8 und 16 Grad geradezu frisch, am Freitag wird es mit einer Spanne zwischen 20 Grad im Norden Deutschlands und 28 Grad im Südwesten ausgeglichen. Uns blüht aber viel Sonnenschein.
Wetter am Wochenende: So wird es Samstag und Sonntag
Der Samstag bietet dann mit Temperaturen zwischen 9 und 28 Grad eine große Vielfalt. Und auch hier steht viel Sonne auf dem Plan! „Die Sonne wird bis zum astronomischen Maximum an Sonnenstunden scheinen können“, sagt Wetter-Forscherin Kathy Schrey von wetter.net in ihrer aktuellen Vorhersage.


