Eine zarte Frühlingsbräune steht uns jetzt gut. Mit Selbstbräuner ist sie schnell ins Gesicht und auf den Körper gezaubert. Imago/Westend61

Die Frühjahrssonne strahlt und wärmt, endlich darf auch unsere Haut wieder ans Sonnenlicht. Deren Winterblässe will allerdings so gar nicht zu unseren Frühlingsgefühlen passen. Sich von der Sonne lange bräunen lassen, ist dennoch keine gute Idee. Die Strahlen sind gerade jetzt brandgefährlich und die Haut ist noch nicht ausreichend pigmentiert und darum besonders empfindlich. Die Lösung: Selbstbräuner! Und wenn Sie beim Auftragen von Creme und Lotion diese Fehler vermeiden, haben Sie schnell einen schönen, frühlingsbraunen Teint.

Die 5 häufigsten Fehler beim Selbstbräuner-Auftragen

Fehler 1: Peeling vergessen. Damit die Haut den Selbstbräuner gleichmäßig aufnehmen kann, sollten abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden. Deshalb ist das Peeling vor Anwendung eines Selbstbräuners wichtig. Vor allem an Fersen, Knien und Ellbogen sollte gut gerubbelt werden, um dann unschöne Bräunungsflecken zu vermeiden.

Fehler 2: Rasieren vergessen. Die Beine (und eventuell auch die Arme) sollten vor dem Auftragen des Selbstbräuners  rasiert werden. Wie das Peeling, sorgt auch das Rasieren für eine bessere und gleichmäßigere Verteilung der Lotion.  Am besten aber man rasiert sich am Abend vor dem Auftrag, dann kann sich die Haut über Nacht beruhigen und es kommt nicht zu Irritationen durch die Selbstbräunerlotion.

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Fehler 3: Übergänge nicht beachten. Im Gesicht wird der Selbstbräuner sanft auf Stirn, Nase und Kinn aufgetragen und in kreisförmigen Bewegungen verteilt. Wichtig ist, den Übergang von Kinn zu Hals nicht zu vergessen – das führt sonst zu der unschönen Bräunungskante. Wichtig auch: Augenbrauen und Haaransatz aussparen, auch hier bilden sich sonst braune Kanten.

Fehler 4: Zur früh duschen. Nach dem Auftragen des Selbstbräuners Wasser erst mal meiden und mindestens drei Stunden lang nicht duschen oder baden. Erst wenn der Selbstbräuner ganz eingewirkt ist, ist man sicher vor Fleckenbildung. Das Gleiche gilt auch für sportliche Aktivitäten. Fließt beim Sport Schweiß, zieht der den Selbstbräuner mit. Auch hier droht Fleckenbildung.

Fehler 5: Hände nicht sofort waschen: Nach dem Auftragen des Selbstbräuners muss die Creme sofort von den Händen gewaschen werden. Und zwar mit Seife. Sonst gibt es unschöne Flecken auf den Händflächen und Fingern. Sind die dennoch verfärbt, kann ein Peeling helfen, die Flecken abzuschwächen. Möglich ist natürlich auch, den Selbstbräuner mit Gummihandschuh oder speziellem Tanning Handschuh aufzutragen.

Selbstbräuner auf dem Handrücken trägt man am besten so auf: Eine erbsengroße Menge auf Handrücken und Handgelenke geben und diese aneinander reiben, sodass sich die Creme gleichmäßig verteilt. Die Finger aussparen.

Etwa 10 bis 20 Minuten nach dem Selbstbräuner auftragen sollte man warten, bevor man in die Kleider schlüpft. Wenn die Lotion noch nicht vollständig eingezogen ist, kann sie die Wäsche verfärben.

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Angangs kann man den Selbstbräuner alle zwei Tage auftragen, wenn ein intensiverer Ton gewünscht ist. Ist der Wunschton erreicht, hält er etwa fünf Tage bis die Bräune wieder nach und nach verblasst. Länger Freude an dem gebräunten Teint hat man, wenn man sich täglich mit feuchtigkeitsspendenden Cremes und Lotions eincremt. Das verhindert das Abschuppen der obersten Hautschicht.