Das Elefantenohr gibt es in vielen Variationen und ist als Zimmerpflanze oder im Wintergarten sehr beliebt. Imago/agefotostock

Das Elefantenohr verdankt seinen Namen den mächtigen Blättern, die tatsächlich an Elefantenohren erinnern. Die Heimat der Alocasia, so ihr botanischer Name, sind die tropischen Gebiete Asiens, hier kann sie eine stolze Höhe von bis zu acht Metern erreichen. Ihre Blätter werden in den Regenwäldern gerne auch als Regenschirm genutzt. Riesenblättriges Pfeilblatt ist übrigens eine weitere Bezeichnung der Alocasia macrorrhizos.

Als Zimmerpflanze bringt das Elefantenohr schönstes Dschungel-Flair ins Wohnzimmer. Es gibt sehr unterschiedliche Formen der Pflanze. Beliebt ist etwa die Alocasia zebrina, die mit ihren gestreiften Stängeln ein echter Hingucker ist. Ausgefallen ist auch die Alocasia amazonica, deren Blätter von silbrigen Adern durchzogen sind.

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Wo fühlt sich das Elefantenohr am wohlsten?

Das Elefantenohr fühlt sich an einem hellen, sonnigen Platz im Haus oder auch im Wintergarten wohl, direkte Sonneneinstrahlung allerdings verträgt die Pflanze nicht so gut. Wichtig ist dem Elefantenohr die Wärme, vor allem im Sommer. Während der Ruhephase im Winter darf es auch mal etwas kühler sein, doch möglichst nicht weniger als 18 Grad.

Die Alokasie braucht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Um diese zu erhöhen, sollte die Pflanze regelmäßig mit zimmerwarmem und kalkarmem Wasser besprüht werden. Aus diesem Grund eignet sich das Elefantenohr übrigens auch sehr gut als Badezimmerpflanze.

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Wie oft soll man die Alokasie gießen?

So eine großblättrige Pflanze hat auch großen Durst. Die Erde darf deshalb immer feucht sein, jedoch nicht nass. Tipp: Eine Viertelstunde nach dem Gießen überschüssiges Wasser abgießen. Ist die Pflanze zu trocken, lässt sie die Blätter hängen.

Wie oft sollte gedüngt und umgetopft werden?

Von April bis September kann wöchentlich gedüngt werden. Ansonsten reicht es alle sechs Wochen. Einfach etwas Flüssigdünger mit ins Gießwasser geben. Weil das Elefantenohr sehr schnell wachsen kann, braucht es meist jedes Jahr einen größeren Topf. Das gilt vor allem für die große Alocasia macrorrhiza. Der beste Zeitpunkt fürs Umtopfen ist das Frühjahr.

Muss man das Elefantenohr schneiden?

Nein, die Schere braucht man für das Elefantenohr nicht wirklich. Alte Blätter können einfach abgezogen werden. Aber erst, wenn sie vollständig welk sind. Bis dahin liefern die Blätter der Pflanze noch wertvolle Nährstoffe.

Verfärbte oder schrumpelige Blätter – woran liegt’s?

Dass das äußerste Blatt eines Triebes gelb wird und abstirbt, ist normal. Es macht quasi Platz für ein neues Blatt. Bei zu vielen gelben Blättern kann es sein, dass das Elefantenohr zu viel gegossen wurde und die Wurzeln verfaulen. Steht die Alokasie zu dunkel, entwickelt sie keine neuen Blätter.

Wenn die Blätter des Elefantenohrs braun und/oder schrumpelig werden, dann fehlt es der Pflanze ziemlich sicher an Luftfeuchtigkeit. Hier hilft regelmäßiges Besprühen mit kalkarmem, weichem Wasser. Zudem kann man die Pflanze auf eine wasser- und kieselgefüllte Schale stellen.

Die Alokasie ist übrigens anfällig für Spinnmilben. Wie Sie diese vermeiden oder bekämpfen, lesen Sie hier: Spinnmilben bekämpfen: Mit diesen Tricks retten Sie Ihre Zimmerpflanze vor den Schädlingen >>